VAR-Frust in Köln! Geißböcke scheitern an eiskalten Leipzigern und kurioser Technik

Köln - Im unerbittlichen Kampf gegen den Abstieg muss der 1. FC Köln am Sonntagnachmittag eine bittere Pleite gegen RB Leipzig (1:2) einstecken. Die Geißböcke verpassen damit die Chance sich unten abzusetzen.

Eric Martel (l.) und seine Teamkollegen leisteten sich einen harten Fight gegen RB Leipzig.
Eric Martel (l.) und seine Teamkollegen leisteten sich einen harten Fight gegen RB Leipzig.  © Federico Gambarini/dpa

Stattdessen wird der Aufsteiger mehr und mehr in die abstiegsbedrohte Zone gesogen - das liegt auch an der effizienten Konkurrenz, die an diesem Wochenende so manchen Punkt ergaunern konnte.

Für das Team von Lukas Kwasniok bleiben nach aufopferungsvollen 90 Minuten plus Nachspielzeit nichts als leere Hände übrig. Und das trotz guter Chancen durch Wunderkind Said El Mala (5./22.).

Die Gäste aus Leipzig wirken dagegen spritziger und effektiver im Torabschluss.

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Der doppelte Beweis: Christoph Baumgartner! Der Ex-Hoffenheimer knipst sowohl - nach desolatem Kölner Abwehrverhalten - zur Führung (29.) als auch zur direkten Antwort auf den Kölner Ausgleich durch Jan Thielmann (51.) nur fünf Minuten später.

Stürmer Ragnar Ache war gegen RB über weite Strecken komplett abgemeldet, musste kurz vor Schluss sogar verletzt vom Platz.
Stürmer Ragnar Ache war gegen RB über weite Strecken komplett abgemeldet, musste kurz vor Schluss sogar verletzt vom Platz.  © Federico Gambarini/dpa
Jan Thielmann brachte sich und den Effzeh nach dem Seitenwechsel auf die Anzeigetafel.
Jan Thielmann brachte sich und den Effzeh nach dem Seitenwechsel auf die Anzeigetafel.  © Federico Gambarini/dpa

1. FC Köln Offensiv bemüht, hinten aber anfällig und unsortiert

Auch Said El Mala war um Spielanteile bemüht, konnte bei seinen Chancen aber kein Kapital schlagen.
Auch Said El Mala war um Spielanteile bemüht, konnte bei seinen Chancen aber kein Kapital schlagen.  © Federico Gambarini/dpa

Wie bereits in Mainz und Co. spielt an diesem Nachmittag auch in der Domstadt der VAR eine zentrale Rolle.

Erst hatte der Treffer von Thielmann nach wilden Protesten der Leipziger zunächst minutenlang überprüft werden müssen, kurz vor Schluss (81.) muss Schiedsrichter Frank Willenborg dann selbst raus zum Monitor, um sich ein vermeintliches Handspiel anzuschauen, das ein sicheres Tor der Kölner zunichtemacht.

Das Ergebnis: Kein Elfmeter! Dafür soll ein Kölner zuvor hauchzart im Abseits gestanden haben. Eindeutige Aufklärung: Fehlanzeige.

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Von einem ordentlichen tabellarischen Unterschied kann darauf aber nicht die Rede sein, im Gegenteil! Die Geißböcke ziehen im Schlussakt die Zügel an, drängen dabei - aufgepeitscht von den eigenen Fans - auf den erneuten Ausgleich - ohne Erfolg.

Die Mannschaft von Trainer Ole Werner bekommt das offensive Aufbäumen halbwegs abserviert und spielt das Geschehen abgeklärt herunter.

Heißt auch: Die Kölner liegen weiter mit 23 Punkten auf dem zehnten Platz - und damit nur vier Zähler vor dem Relegationsplatz.

Titelfoto: Bildmontage: Federico Gambarini/dpa

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