FC-Chef Kessler erklärt El-Mala-Hype: Darum ist der Podolski-Vergleich gerechtfertigt

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Köln - Der Hype um Said El Mala (20) vom 1. FC Köln nimmt einfach nicht ab. Wenn der junge Flügelflitzer am Ball ist, geht ein Raunen durchs Stadion - ganz so wie einst bei Klub-Ikone Lukas Podolski (41). Warum der Vergleich durchaus gerechtfertigt ist, erklärt Sportboss Thomas Kessler (40).

FC-Köln-Sportchef Thomas Kessler (40) hat verraten, warum ihn die Liebe der Fans zu Said El Mala (20) nicht überrascht.
FC-Köln-Sportchef Thomas Kessler (40) hat verraten, warum ihn die Liebe der Fans zu Said El Mala (20) nicht überrascht.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Der Ex-Keeper hat viele Jahre lang gemeinsam mit dem Weltmeister von 2014 auf dem Trainingsplatz gestanden und hautnah miterlebt, wie es der 41-Jährige zum Kölner Publikumsliebling geschafft hat.

"Ich durfte Lukas damals von Anfang an sehr nah erleben. Wir sind gemeinsam zum Training gefahren, und ich war dabei, als er beim FC seine ersten Schritte als Profi gemacht hat", erinnert sich Kessler gegenüber der "BILD" zurück.

Dementsprechend fällt es dem 40-Jährigen auch nicht schwer, die Parallelen zwischen "Prinz Poldi" und El Mala zu erkennen. So habe sich Podolski unter anderem dadurch ausgezeichnet, sich nicht zu viele Gedanken zu machen, sondern einfach auf dem Rasen zu stehen und Fußball zu spielen.

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"Und bei Said ist das ganz ähnlich. Er steht jeden Tag mit einer positiven Einstellung auf dem Trainingsplatz und hat große Freude an dem, was er tut", analysiert der Sportchef.

Bei den emotional aufgeladenen Fans der Kölner kommt das offensichtlich gut an. Kein anderer Profi im Kader der Geißböcke darf sich über so viel Zuneigung freuen, kein anderer wird auf diese Art und Weise gefeiert. Ein Beispiel: Beim Training am Donnerstag versammelten sich Hunderte Anhänger, um den Linksaußen mit lauten Sprechchören zu ehren. Als er schließlich aus der Kabine kam, schallte es "El Mala, El Mala, El Mala" durch den Grüngürtel.

Das schlägt sich auch auf die Verkaufszahlen nieder. Inzwischen würde der 20-Jährige weit über 50 Prozent aller verkauften FC-Trikots mit seinem Namen schmücken, erklärte zuletzt Marketingboss Philipp Liesenfeld (40).

Mit seiner unbekümmerten Art und seinen frechen Dribblings hat sich der Flügelflitzer in die Herzen der Kölner Fans gespielt.
Mit seiner unbekümmerten Art und seinen frechen Dribblings hat sich der Flügelflitzer in die Herzen der Kölner Fans gespielt.  © Marius Becker/dpa
Der letzte Spieler im FC-Trikot, der einen solchen Hype ausgelöst hat, war Weltmeister Lukas Podolski (41). (Archivbild)
Der letzte Spieler im FC-Trikot, der einen solchen Hype ausgelöst hat, war Weltmeister Lukas Podolski (41). (Archivbild)  © picture-alliance / dpa/dpaweb

FC-Sportboss Thomas Kessler verrät: Said El Mala ist von Fanliebe gerührt

Wie weit die Fanliebe wirklich geht, habe zudem eine Situation bei der Saisoneröffnung der Geißbock-Elf gezeigt, erinnert sich Kessler. "Direkt vor der Bühne stand ein Junge, der seine kleine Schwester auf den Schultern hatte. Als sie Said gesehen hat, war sie so emotional, dass sie angefangen hat zu weinen."

Die Situation habe auch der Flügelflitzer wahrgenommen, führt der 40-Jährige aus. Anschließend habe er im Vieraugengespräch verraten, "wie sehr ihn dieser Moment bewegt hat, weil er so etwas zuvor noch nie erlebt hat. Das sind besondere Momente, die sicher auch bei seiner Entscheidung, in Köln zu bleiben, eine Rolle gespielt haben."

Titelfoto: Bildmontage: picture-alliance / dpa/dpaweb, Marius Becker/dpa, Rolf Vennenbernd/dpa

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