Wegen Abstieg: Mitarbeiter des 1. FC Köln müssen krasse Gehaltseinbußen hinnehmen

Köln - Zum siebten Mal muss der 1. FC Köln den bitteren Gang in die 2. Bundesliga antreten. Das hat allerdings nicht nur Auswirkungen auf die Profi-Abteilung, auch andere Bereiche müssen den Gürtel nun enger schnallen.

Auf über 20 Prozent ihres Gehaltes sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim FC in der 2. Bundesliga verzichten.
Auf über 20 Prozent ihres Gehaltes sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim FC in der 2. Bundesliga verzichten.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Und das hat Folgen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Kölner Krisenklub!

Denn die müssen nun mit Gehaltseinbußen von über 20 Prozent rechnen. Davon berichtet zumindest der Kölner "Express".

Grund für den Sparzwang am Geißbockheim sind krasse Umsatzeinbußen im Fußball-Unterhaus. Dabei geht es um rund "40 Millionen Euro", wie Sportdirektor Christian Keller (46) bereits Ende April bestätigte.

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Gleichzeitig bekräftigte der 46-Jährige jedoch, dass der Verein "in der 2. Liga in der Lage sein wird, sich aus eigener Kraft zu tragen." Eben auch, weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle Gehaltseinbußen in Kauf nehmen müssen.

Natürlich trifft der Sparkurs die Profis aber ebenso. Insgesamt soll der Etat für den Lizenzspielerbereich in der 2. Bundesliga nur noch bei knappen 25 Millionen Euro liegen. Zum Vergleich: Im Oberhaus hätte der Etat rund 45 Millionen Euro betragen.

Doch während die Profis finanziell weich fallen, trifft die krasse Gehaltsreduzierung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Geißbockheim hart - Einzelne sollen laut "Express" sogar vierstellige Einbußen im Monat hinnehmen müssen.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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