Nicht genug Spielpraxis: Eigengewächs kehrt Union Berlin den Rücken

Von Thomas Flehmer

Berlin - David Preu (21) verlässt nach sieben Jahren Union Berlin. Der Offensivallrounder wechselt zur zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart, die in der 3. Liga spielt, wie die Eisernen am Donnerstag mitteilten.

David Preu (21) hat in der vergangenen Spielzeit kein einziges Pflichtspiel für Union Berlin absolviert.  © Soeren Stache/dpa

"David hat sich bei uns vom Nachwuchsspieler zum Profi entwickelt", sagte Union-Geschäftsführer Horst Heldt (56) in einer Vereinsmitteilung, "für seine weitere Entwicklung ist es wichtig, dauerhaft auf hohem Niveau Verantwortung zu übernehmen."

Preu kam 2019 von Viktoria Berlin ins Nachwuchsleistungszentrum der Köpenicker und durchlief sämtliche Nachwuchsmannschaften.

Im Oktober 2024 wurde Preu, der in der Spielzeit 2023/2024 beim VfR Aalen Spielpraxis gesammelt hatte, mit einem Profivertrag ausgestattet.

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Unter Trainer Steffen Baumgart (54) sammelte der gebürtige Münchner Spielzeit in der Bundesliga und kommt auf fünf Einsätze im Oberhaus.

Für den Nachwuchsspieler, der sich im Berliner Kader durchbeißen wollte, nicht genügend Spielpraxis. Die erhofft sich Preu nun in Stuttgart.

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"Union war über viele Jahre mein Zuhause und hat mir den Weg in den Profifußball ermöglicht. Ich bin dem Verein, den Trainern, meinen Mitspielern und vor allem den Fans sehr dankbar für die Unterstützung und das Vertrauen", verabschiedete sich David Preu.

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