Union Berlin: Holt Lustrinelli einen seiner Meister-Schüler nach Köpenick?

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Berlin - Dass sich Union Berlin ganz gern bei unseren Nachbarn aus der Schweiz bedient, hat nicht zuletzt die Verpflichtung von Mauro Lustrinelli (50) gezeigt.

Kastriot Imeri (26) hat in der vergangenen Saison unter Lustrinelli die Meisterschaft mit dem FC Thun gefeiert.
Kastriot Imeri (26) hat in der vergangenen Saison unter Lustrinelli die Meisterschaft mit dem FC Thun gefeiert.  © Peter Schneider/KEYSTONE/dpa

Krönendes Beispiel ist natürlich Erfolgscoach Urs Fischer (60), der im Sommer 2018 nach Köpenick wechselte und im Anschluss eine überaus erfolgreiche Ära von mehr als sieben Jahren einläutete.

Der Transfer von vielversprechenden Spielern aus der Super League verlief allerdings mehr schlecht als recht - sowohl Jordan als auch Chris Bedia (beide 30) floppten bei den Eisernen, obwohl sie zuvor das Schweizer Fußballoberhaus kurz und klein geschossen hatten.

Die Schweizer Tradition wird nun also mit Lustrinelli fortgesetzt und der könnte gleich einen alten Bekannten nach Berlin lotsen, mit dem er jüngst die Meisterschaft beim FC Thun feiern durfte.

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Wie die Berner Zeitung berichtet, soll Kastriot Imeri (26) auf dem Sprung in die deutsche Hauptstadt sein. Der flexibel einsetzbare Mittelfeldspieler war eine wichtige Stütze in Lustrinellis Meistermannschaft und verbuchte 14 Scorer-Punkte (sechs Tore und acht Vorlagen) in 30 Ligaspielen.

Dabei kickte der 26-Jährige nur auf Leihbasis in Thun und kehrt nach Saisonende wieder zu seinem Stammverein BSC Young Boys zurück, obwohl der amtierende Meister sogar eine Kaufoption besaß, die aus finanziellen Gründen aber nicht gezogen wurde.

Mauro Lustrinelli hat Kastriot Imeri schon in Schweizer U21 trainiert

Hat Mauro Lustrinelli (50) in Imeri ein wichtiges Puzzleteil für sein neues Union-System ausgemacht?
Hat Mauro Lustrinelli (50) in Imeri ein wichtiges Puzzleteil für sein neues Union-System ausgemacht?  © Soeren Stache/dpa

Eine Zukunft in Bern scheint der Offensivspieler aber offenbar auch nicht zu haben, sodass beidseitig eine vorzeitige Trennung angestrebt werden soll. Und hier könnte der FCU ins Spiel kommen.

Bei einem Marktwert von geschätzt zwei Millionen Euro und einer Vertrags-Restlaufzeit von einem Jahr wäre der Rechtsfuß wohl für eine relativ schmale Ablöse zu haben.

Imeri verbindet aber schon eine längere Vergangenheit mit dem neuen Union-Coach, denn unter ihm absolvierte er in der U21 der Nati insgesamt 16 Spiele. Ob sich diese fruchtbare Partnerschaft An der Alten Försterei fortsetzt, wird sich zeigen.

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Mit WM-Fahrer Eray Cömert (28) soll zudem ein weiterer Eidgenosse auf dem FCU-Einkaufszettel stehen. Der Innenverteidiger könnte ablösefrei vom FC Valencia in die Spree-Metropole wechseln.

Der 28-Jährige wäre eine weitere Verstärkung für die neu aufgestellte Innenverteidigung des Hauptstadtklubs. Allerdings scheint sich dieses Gerücht inzwischen stark abgekühlt zu haben, zumal das Abwehrzentrum mit Rückkehrer Marvin Friedrich (30), Stanley Nsoki (27), Zeno Van Den Bosch und Leopold Querfeld (beide 22) bereits gut besetzt ist.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa, Peter Schneider/KEYSTONE/dpa (Bildmontage)

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