Union auf Champions-League-Kurs: Darum ist die Königsklasse so gut wie sicher

Berlin - Das war wieder Union-Like! Mit einem am Ende auch verdienten 2:0 über Eintracht Frankfurt und einem guten Gefühl verabschiedet sich Union Berlin in die Länderspielpause. Die Eisernen sind wieder voll auf Kurs. Auf Kurs Europa oder sogar Champions League.

Union ist nach dem 2:0 über Eintracht Frankfurt wieder rechtzeitig auf Kurs.
Union ist nach dem 2:0 über Eintracht Frankfurt wieder rechtzeitig auf Kurs.  © Andreas Gora/dpa

Neun Spieltage vor Schluss ist Union schon jetzt die Europa League kaum zu nehmen. Zehn Punkte sind es auf Wolfsburg auf Platz sieben, acht Zähler auf Frankfurt (Platz sechs).

"Wir wollen das nächste Jahr Europa spielen. Wir schauen am Ende, wofür es reicht", sagte der seit Wochen glänzende Keeper Frederik Rönnow. So wie es derzeit aussieht, sollte es am Ende sogar der ganz große Wurf sein. Sprich: die Champions League.

Seitdem die Bundesliga wieder vier Startplätze innehat (seit der Saison 2011/12), hat es für Mannschaften, die nach 25 Spieltagen mindestens 48 Punkte gesammelt haben, am Ende immer für die Königsklasse gereicht.

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Der Sieg gegen Frankfurt war nicht nur ein Big Point gegen einen direkten Konkurrenten, sowie wichtig fürs Gefühl. Nach vier Spielen ohne Sieg sind die Eisernen wieder rechtzeitig in der Spur.

Hält die Fischer-Elf ihren Punkteschnitt von 1.92 kämen die Köpenicker in der Endabrechnung auf 65 Zähler. Das hätte vergangene Saison für Platz drei gereicht. Heißt: Union müsste noch 17 Punkte sammeln.

Union Berlin in der Alten Försterei eine Macht

Für Danilho Doekhi (24, l.) und Josip Juranovic (27) könnte es in der neuen Saison in der Champions League weitergehen.
Für Danilho Doekhi (24, l.) und Josip Juranovic (27) könnte es in der neuen Saison in der Champions League weitergehen.  © Andreas Gora/dpa

Bei noch neun ausstehenden Spielen (fünf Siege, zwei Remis) eine machbare Aufgabe, zumal die Fischer-Truppe noch fünf Heimspiele hat. Unter anderem gegen Freiburg, die mit nur zwei Zählern Rückstand ebenfalls um die Champions League kämpfen.

Die Alte Försterei ist und bleibt aber eine eiserne Festung. Seit nun schon 18 Spielen ist der FCU im eigenen Wohnzimmer ungeschlagen. Dass die Eisernen im Schlussspurt keine Dreifachbelastung mehr haben, könnte ebenfalls von Vorteil sein. Urs Fischer (57) kann endlich wieder die so wichtigen Automatismen einstudieren.

Es sieht also ganz danach aus, als würde den Eisernen nach der Conference und Europa League der Euro-Hattrick gelingen."Wenn unsere Leistungen stabil bleiben, ist die Chance groß, dass wir das Ziel erreichen", ist auch Niko Gießelmann zuversichtlich.

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Was ebenfalls Hoffnung macht: In der Hinrunde sammelten er und seine Kollegen nach dem Frankfurt-Spiel (0:2) in den restlichen neun Spieltagen übrigens noch 16 Punkte. Auch das würde reichen. Die Champions League kann kommen!

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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