Union Berlin will Revanche: Macht ER jetzt den Laden hinten dicht?

Berlin - So schnell sieht man sich wieder! Fünf Tage nach dem Pokal-Debakel in Köln ist Union Berlin heiß auf Wiedergutmachtung. Die Eisernen haben in der Alten Försterei die Chance auf eine Revanche. Erneut treffen sie auf Köln (15.30 Uhr/Sky). Diesmal aber in der Alten Försterei.

Marvin Friedrich (30) hat seit seiner Rückkehr noch gar nicht gespielt.  © Soeren Stache/dpa

Klar ist aber: Will Union den eigentlichen positiven Trend seit der Länderspielpause bestätigen, müssen sie gegen die Kölner ganz anders auftreten, als noch am Dienstag.

"Das regt mich auf, wenn wir so verlieren auf dem Platz. Wir haben wirklich Bock, ganz anders aufzutreten", erklärte Mauro Lustrinelli (50).

Verzichten muss der Schweizer erneut auf Felix Uduokhai (29). Der Ex-Augsburger fehlt rotgesperrt, ist derzeit aber auch verletzt. In Köln setzte Lustrinelli auf Leopold Querfeld (22). Der Österreicher konnte aber wenig überzeugen. Mit ihm war die Schießbude wieder offen.

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Zuletzt hatten sich Uduokhai und Zeno Van Den Bosch (23) in der Viererkette festgespielt, Union muss aber gegen Köln nach der Notbremse in Augsburg seine Stammformation in der Abwehr wieder umbauen.

Macht jetzt Marvin Friedrich (30) den Laden hinten wieder dicht? Der Rückkehrer wartet noch auf seinen ersten Einsatz, ist aber bereit. Nun winkt sein Saisondebüt. "Er hat jetzt regelmäßig trainiert. Wir werden uns unsere Überlegungen machen", so Lustrinelli. "Er könnte uns sicher helfen."

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So will Union Berlin Said El Mala stoppen

Am Dienstag hatte Union in Köln nichts zu melden.  © Federico Gambarini/dpa
Mauro Lustrinelli (50) muss und will Union Berlin wieder in die Spur bekommen.  © Julius Frick/dpa

Der Routinier weiß, worauf es bei Union ankommt, spielte selbst vier Jahre in Köpenick. Am Sonntag aber müssen die Union-Stars Doppel-Packer Said El Mala (20) viel besser in den Griff bekommen.

"Wir wollen eine andere Kompaktheit und in den Duellen einen ganz anderen Zugriff im Fight. Das haben wir gegen Dortmund und Elversberg schon gezeigt. In Köln haben wir das für einen Moment vergessen", meinte Lustrinelli.

Die Eisernen waren eigentlich auf einem guten Weg, holten seit der Länderspielpause in den jüngsten drei Spielen fünf Punkte mit nur einem Gegentor. Dann aber der schlimme Rückschlag. Erneut fiel die Mannschaft auseinander.

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Gelingt den Eisernen nun aber die Revanche, dürften die dunklen Wolken über Köpenick wieder abziehen. Sie würden bei einem Sieg dann an Köln vorbeiziehen.

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