Union-Coach Lustrinelli besticht mit Pokal-Weisheit: Gibt "kein Unentschieden"

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Berlin - Ein Spiel dauert (mindestens) 90 Minuten, der Ball ist rund und das Runde muss ins Eckige: Wer kennt sie nicht, die gängigen Fußball-"Weisheiten" und ja, im DFB-Pokal muss es einen Gewinner geben.

Mauro Lustrinelli (50) erwartet ein schwieriges Pokalspiel in Köln.
Mauro Lustrinelli (50) erwartet ein schwieriges Pokalspiel in Köln.  © Harry Langer/dpa

Zu dieser Erkenntnis ist auch Mauro Lustrinelli (50) am Montag bei der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel von Union Berlin beim 1. FC Köln gekommen. Es gibt in dem Wettbewerb "kein Unentschieden", stellte er schmunzelnd fest.

Ergo müssen seine Kicker zum Weiterkommen am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) schlichtweg "ein Tor mehr als der Gegner schießen", befand der Schweizer, der für einen Sieg eine geschlossene Mannschaftsleistung als unabdingbar erachtet.

Der Effzeh habe zuletzt immer wieder mit unterschiedlichen Systemen und veränderter Taktik agiert, was es schwierig mache, sich auf den Kontrahenten einzustellen. Von daher sei es umso wichtiger, dass sein Team eine geordnete Spielweise im RheinEnergieSTADION an den Tag lege.

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Obwohl es bei den Geißböcken zuletzt teilweise schlechte Stimmung gab, weil Anhänger den Rauswurf von Trainer und Ex-Unioner Rene Wagner (53) forderten, erwartet der Union-Coach "einen starken Gegner. Ich erwarte, dass die Kölner bereit sein werden", betonte er.

Union Berlin vor Pokal-Fight und Liga-Duell mit 1. FC Köln

Union Berlin muss innerhalb von einer Woche gleich zweimal gegen den 1. FC Köln ran.
Union Berlin muss innerhalb von einer Woche gleich zweimal gegen den 1. FC Köln ran.  © Soeren Stache/dpa

Das muss natürlich auch für die Eisernen gelten, bei denen es nach dem hart erkämpften ersten Auswärtspunkt in Augsburg vor allem um Regenration geht.

Schließlich mussten die Berliner quasi eine Halbzeit lang in Unterzahl agieren. "Im Vordergrund steht die physische und mentale Erholung", bestätigte der 50-Jährige.

Vom Zustand seiner Spieler wollte er auch den Grad der Rotation abhängig machen, da ihm Kontinuität aktuell sehr wichtig sei. Immerhin kann er wieder auf Kastriot Imeri (26), der gegen die Fuggerstädter pausieren musste, zurückgreifen.

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Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Felix Uduokhai (29), der sich eine leichte Blessur gegen den FCA zuzog, bevor er vom Platz gestellt wurde. Im Pokal wäre der neue Abwehrchef der Köpenicker spielberechtigt.

Und auch wenn in dem Wettbewerb kein Rückspiel vorgesehen ist - ein schnelles Wiedersehen mit den Kölnern gibt es trotzdem. Denn schon am kommenden Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) steht in der Bundesliga das nächste Duell an - dann in der Alten Försterei.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa, Harry Langer/dpa (Bildmontage)

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