Vorstellung schon heute: Er wird neuer Trainer bei Union Berlin

Berlin - Am Dienstagabend hatte Präsident Dirk Zingler (61) die Hoffnung geäußert noch im Mai den neuen Trainer vorstellen zu können. Jetzt geht es wohl schneller als gedacht: Union Berlin steht kurz vor der Verpflichtung des Schweizer Meistertrainers Mauro Lustrinelli (50).

Ein Meistertrainer für Union: Mauro Lustrinelli (50) übernimmt wohl die Eisernen.  © Alessandro Della Valle/KEYSTONE/dpa

Wie Sky berichtet, haben sich die Eisernen und der FC Thun geeinigt. Die Ablöse soll demnach rund eine Million Euro betragen. Noch am Donnsterstag soll der Wunschtrainer dann auch offiziell vorgestellt werden.

"Wir haben uns mit den drei Kandidaten getroffen und Analysen durchgeführt", sagte Zingler in einer Medienrunde vor der Mitgliederversammlung, "aus den dreien wird es einer werden".

Es soll Lustrinelli geworden sein! Der 50-Jährige hat in der Schweiz für ein absolutes Fußballmärchen gesorgt. Mit dem kleinen FC Thun stieg er erst auf und führt sie dann sensationell zum Titel. Jetzt winkt ihnen gar die Champions League - ohne den Erfolgscoach.

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Ihn zieht es nach Köpenick, wo Lustrinelli die Nachfolge von Marie-Louise Eta (34) antritt. Schon in den vergangen Tagen sollen sich die Unioner Verantwortlichen um Zingler und Manager Horst Heldt (56) bereits in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem Meistermacher befunden haben.

Nun folgte offenbar der Durchbruch: Er will zu Union und Union will ihn!

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Die Trainersuche hat für Manager Horst Heldt (56) offenbar ein Ende.  © Harry Langer/dpa

Meistertrainer Mauro Lustrinelli soll Union Berlin übernehmen

Mit Schweizern hat der Kult-Klub ohnehin positive Erfahrungen gemacht. Ohne Urs Fischer (60) stünde Union Berlin wohl nicht da, wo sie heute stehen.

Beide kennen sich bereits bestens: 2013 arbeitete Lustrinelli als Co-Trainer unter Fischer. Jetzt soll er in seine übergroßen Fußstapfen treten und Union weiterentwickeln.

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