Nach Remis gegen Mainz: Leverkusen-Boss wütet und beleidigt Schiedsrichter

Leverkusen - Bayer 04 Leverkusen kommt im Bundesliga-Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Zu viel für die Nerven des Bosses Fernando Carro (61), der wutentbrannt durch die Katakomben stürmt und Schiedsrichter Tobias Stieler (44) beleidigt.

Leverkusen-Boss Fernando Carro (61) stürmte wutentbrannt durch die Katakomben der BayArena. (Archivfoto)
Leverkusen-Boss Fernando Carro (61) stürmte wutentbrannt durch die Katakomben der BayArena. (Archivfoto)  © Rolf Vennenbernd/dpa

"Wo ist der Stieler, der Blödmann", soll der Spanier in der Interview-Zone gerufen haben, als er auf der Suche nach dem Unparteiischen war, wie "Bild" berichtet.

Und der 61-Jährige geht auf Konfrontationskurs mit dem Schiedsrichter: "Ich habe gesehen, dass zwei von uns am Boden lagen. Ich habe mir die Szene noch mal angeschaut und gesehen, dass Quansah erst fällt, Patrik Schick dann versucht sich in den Raum zu bewegen, um an den Ball zu kommen. Ein Mainzer zieht ihn runter. Für mich ist das ein klarer Elfer", sagt der Bayer-Boss zu Stieler.

Zudem soll er den 44-Jährigen gefragt haben, warum der Videoassistent nicht eingegriffen habe. Die Antwort sei gewesen, dass dieser gemeint habe, dass es eine 50:50-Situation und beidseitiges Ringen gewesen sei.

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"'Für mich wäre das ein Elfer. Du kannst das nicht sehen wahrscheinlich, aber der Videoassistent hätte eigentlich pfeifen müssen.' Das kann ich sagen, ich bin anderer Meinung", so Carro gegenüber "Bild".

Bayer-Boss Fernando Carro kritisiert Leistung der Werkself gegen Mainz

Schiedsrichter Tobias Stieler (44) stand im Mittelpunkt der Kritik des Spaniers.
Schiedsrichter Tobias Stieler (44) stand im Mittelpunkt der Kritik des Spaniers.  © IMAGO / Nordphoto

Doch nicht nur der Schiedsrichter und der Videoassistent bekommen vom gebürtigen Katalanen ihr Fett weg, sondern auch die eigene Mannschaft.

"Ich habe den Spielern auf Spanisch gesagt: 'Ihr müsst aufwachen'", erzählt der 61-Jährige weiter.

Dem Leverkusen-Boss sei klar, dass man keine gute Leistung gezeigt habe - besonders in der ersten Halbzeit.

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"Am Ende haben wir es ja versucht, aber man ja nicht 50 Minuten oder 80 Minuten so spielen, meiner Meinung nach", kritisiert Carro die Werkself.

Vor allem die Führungsqualität im Team gefalle dem Spanier nicht, weshalb er den Finger in die Wunde legt. "Ich würde ausflippen, wenn ich in der Kabine wäre", verdeutlicht der 61-Jährige abschließend.

Titelfoto: Montage: IMAGO / Nordphoto, Rolf Vennenbernd/dpa

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