BVB-Trainer Terzic vor heißem Revierderby: Gratulation wäre "das Schlimmste"

Dortmund - Derbystimmung im Ruhrpott! Trainer Edin Terzic (39) ist vor seinem Duell mit Borussia Dortmund gegen den FC Schalke 04 hoch motiviert.

BVB-Coach Edin Terzic (39) will den Lokalrivalen unbedingt schlagen.
BVB-Coach Edin Terzic (39) will den Lokalrivalen unbedingt schlagen.  © Soeren Stache/dpa

"In meinem Leben als Trainer würde es nichts Schlimmeres geben, als dem Schalker Trainer zum Sieg gratulieren zu müssen", sagte der 39-Jährige am Tag vor dem brisanten Match am Samstag (15.30 Uhr).

Der schwarz-gelbe Übungsleiter ist in Menden im nahen Sauerland geboren und mit Unterbrechung seit sieben Jahren im Verein.

Dass die Knappen am Freitag spontan ein öffentliches Training ansetzen, um sich von den Fans euphorisieren zu lassen, kommentierte der Coach gelassen. "Wir brauchen keine Extra-Motivation. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst", sagte er.

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"Es war kein Thema, vorher öffentlich zu trainieren. Vielleicht tun wir das nächste Woche, um hoffentlich mit unseren Fans den Derby-Sieg zu feiern."

Sebastian Kehl setzt auf mangelnde Erfahrung des FC Schalke 04

Unter der Woche musste Edin Terzic (39, M.) seinem ehemaligen Schützling Erling Haaland (22, l.) zum Sieg gratulieren.
Unter der Woche musste Edin Terzic (39, M.) seinem ehemaligen Schützling Erling Haaland (22, l.) zum Sieg gratulieren.  © Stringer/dpa

Schon seit Beginn der Woche habe er der Mannschaft gesagt: "Trotz Manchester. Das wichtigste Spiel diese Woche ist das Derby."

Bei Manchester City in der Champions League verloren die Dortmunder am Mittwoch unglücklich 1:2 durch ein Tor des früheren BVB-Torjägers Erling Haaland (22).

Sportchef Sebastian Kehl (42) setzt am Samstag auch darauf, dass die Schalker nach dem Abstieg 2021 und zwei folgenden Umbrüchen wenige Spieler mit Erfahrung in diesem Derby dabeihaben.

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"Ich glaube schon, dass der ein oder andere Schalker durch den Tunnel laufen und denken wird: Hoffentlich kommen wir heil wieder raus", sagte der 42-Jährige.

Und fügte an: "Wir wollen versuchen, dem Spiel direkt unseren Stempel aufzudrücken und diese Verunsicherung vielleicht zu nutzen."

Titelfoto: Soeren Stache/dpa

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