Chemie Leipzig verkauft sich teuer gegen Drittligist, doch ein Problem besteht weiterhin!

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Ingolstadt - Zwei frische Offensivkräfte hat die BSG Chemie Leipzig mit Philipp Kühn und Malick Sanogo in den letzten Tagen verpflichtet. Die Intention ist klar: Nach nur einem Treffer aus fünf Regionalliga-Spielen müssen Tore her. Beim Test gegen den FC Ingolstadt am Donnerstagnachmittag wollten sich die Sachsen dafür schon einmal warm schießen. Doch wieder blieb der gegnerische Kasten beim 0:1 bis zum Schluss unberührt.

Chemie Leipzigs Trainer Alexander Schmidt muss ganz dringend seine Offensive in Gang bringen.
Chemie Leipzigs Trainer Alexander Schmidt muss ganz dringend seine Offensive in Gang bringen.  © PICTURE POINT / R. Petzsche

Der Regionalligist aus Sachsen lieferte schon in der ersten Halbzeit eine durchaus kämpferische Leistung ab. Besonders in den Zweikämpfen hielt Grün-Weiß gut dagegen.

Was hingegen einmal mehr nicht gut funktionierte, war die angesprochene Offensive. Die Schanzer standen defensiv stabil und ließen nur wenige gefährliche Momente der Chemiker zu.

In der 16. Minute gingen die Gastgeber schließlich in Führung. Eine Ecke reichte dafür aus. Tomislav Bagaric (19) wurde von der Abwehr der Sachsen komplett vergessen, sodass der Verteidiger frei zum 1:0 einnicken konnte.

BSG Chemie Leipzig enttäuscht, torlos und wütend über diese Szene
BSG Chemie Leipzig BSG Chemie Leipzig enttäuscht, torlos und wütend über diese Szene

Der Drittligist übernahm dann mehr und mehr die Kontrolle über die Partie, ohne sich selbst große Chancen herausspielen zu können.

Am Ende ging es mit einer verdienten Führung für die Bayern in die Kabinen.

Chemie Leipzig präsentierte sich gegen Ingolstadt durchaus kämpferisch und hielt gut gegen den Drittligisten mit.
Chemie Leipzig präsentierte sich gegen Ingolstadt durchaus kämpferisch und hielt gut gegen den Drittligisten mit.  © IMAGO / Fotostand

BSG Chemie Leipzig gelingt auch im zweiten Durchgang kein Treffer

Bis zum Schlusspfiff blieb die Chemie-Offensive zu harmlos, um dem FCI wirklich gefährlich zu werden.
Bis zum Schlusspfiff blieb die Chemie-Offensive zu harmlos, um dem FCI wirklich gefährlich zu werden.  © IMAGO / Fotostand

Ähnliches Bild nach Wiederbeginn: Beide Teams mit viel Ballbesitz, Chemie spielte gut mit.

In der 59. Minute hätte Ingolstadt allerdings mit 2:0 in Führung gehen müssen, nachdem Ognjen Drakulic frei im Sechzehner zum Abschluss kam. Marcel Bergmann im Kasten machte sich aber lang und parierte stark.

Danach wurden aber die Gäste wieder aktiver. Gerade über hohe Bälle entstanden immer wieder Situationen im Ingolstädter Strafraum. Folgen hatte das aber nicht. Die BSG weiterhin vor dem Tor zu harmlos.

Trotz Verletztenliste: Warum sich Chemie Leipzig genau jetzt für noch ein Spiel entscheidet
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So liefen die Minuten herunter. Der FCI hatte vor dem Schlusspfiff durchaus noch Chancen, das Ergebnis hochzuschrauben. Am Ende stand für die BSG aber eine knappe 0:1-Niederlage gegen einen Drittligisten, was durchaus beachtenswert ist.

Dass die Torflaute aber weiter anhält, ist bedenklich.

Titelfoto: IMAGO / Fotostand

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