Krieg beendet! Chemie Leipzig und Miroslav Jagatic haben sich geeinigt
Leipzig - Das Kapitel Miroslav Jagatic (50) und Chemie Leipzig ist offiziell beendet! Nachdem sich der Kleinkrieg zwischen dem Trainer und dem Regionalligisten zuletzt bis auf das Äußerste zugespitzt hatte, konnte nun eine Einigung erzielt werden.
Wie Grün-Weiß am Dienstagnachmittag mitteilte, wurde der Rechtsstreit um den auslaufenden Arbeitsvertrag einvernehmlich beigelegt. Demnach konnte eine außergerichtliche Einigung erzielt werden, über deren Inhalte Stillschweigen vereinbart wurde.
Bastian Pauly, Vorstand Kommunikation bei den Sachsen: "Chemie und Miroslav Jagatic verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit vielen schönen Momenten. Der rechtliche Streit um die Beendigung des Arbeitsverhältnisses stand in keinem Verhältnis zu der erfolgreichen gemeinsamen Zeit. Wir sind froh, dass wir uns außergerichtlich einvernehmlich geeinigt haben. Das verschafft beiden Seiten Planungssicherheit und erlaubt es, positiv auf das Erreichte zurückzublicken."
Offiziell stand der 50-Jährige noch bis 2027 bei den Chemikern unter Vertrag. Das Vertragsverhältnis ist aber jetzt beendet, und es gibt keinerlei gegenseitige Ansprüche mehr, wie der Verein auf TAG24-Nachfrage mitteilte.
Jagatic: "Ich danke euch für eine erfolgreiche und schöne Zeit. Mein besonderer Dank gilt allen Mitstreitern, Wegbegleitern und Fans, die diese Zeit zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. Ich wünsche alles Gute und maximale Erfolge."
Versöhnliches Ende einer schlimmen Entwicklung zwischen Jagatic und Chemie Leipzig
Trotz vieler erfolgreicher Jahre entwickelte sich zwischen Club und Trainer ein Kleinkrieg. Die Folge war ein Rechtsstreit. Es ging darum, dass Jagatic offenbar auch über 2027 hinaus dauerhaft beim Verein angestellt bleiben wollte. Er habe im Juni vor dem Arbeitsgericht Leipzig eine sogenannte Entfristungsklage gegen die BSG Chemie Leipzig erhoben.
Gegenüber TAG24 gab der Coach daraufhin bekannt, jederzeit bereit zu sein, sich an einen Tisch zu setzen und zu reden. Das scheint kurz darauf dann auch passiert zu sein.
Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg
