Bitter! CFC muss auf Stamm-Verteidiger Dennis Slamar vorerst verzichten

Chemnitz - "Heute zählt nur eins: Das ist der Sieg. Dass es Redebedarf gibt, ist ganz klar." Diese Worte gab der Trainer des Chemnitzer FC, Benjamin Duda (38), seinen Spielern direkt nach dem 4:3-Auswärtserfolg beim Liga-Neuling Tasmania Berlin mit auf den Weg: "Widerstandsfähigkeit, Teamgeist - alles vorhanden. Und drei Punkte. Glückwunsch."

CFC-Innenverteidiger Dennis Slamar (32) fällt vorerst aus.  © Picture Point / Gabor Krieg

Alle drei Gegentore fielen, als Innenverteidiger Dennis Slamar (32) schon nicht mehr dabei war. In der 37. Minute stürzte ein Berliner Spieler auf den Chemnitzer. Der zog sich dabei eine schmerzhafte Blessur im rechten Schultereckgelenk zu.

Wie der CFC am Dienstag mitteilte, fällt Slamar vorerst aus: "Die weitere Ausfallzeit hängt maßgeblich von seinem individuellen Schmerzempfinden und dem Heilungsverlauf ab."

Am Wochenende im Heimspiel gegen Greifswald dabei ist Andreas Geipl (34). Der Kapitän hatte am Sonntag in Berlin vier Minuten nach dem Seitenwechsel auf 3:1 gestellt - sein erstes Tor für Chemnitz: "Da war ich mir eigentlich sicher, dass wir das Spiel auf unsere Seite ziehen."

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Klappte nicht wirklich. Die Gastgeber glichen mit einem Doppelschlag innerhalb weniger Minuten aus. Ron Berlinski brachte den favorisierten Tabellenzweiten in der 69. Minute wieder nach vorn.

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In den vergangenen drei Spielen kassierte der CFC sechs Gegentore

CFC-Coach Benjamin Duda (38).  © Picture Point / Gabor Krieg

Doch das Zittern ging weiter. Geipl: "Am Ende hatten wir noch mal Glück, als der Gegner an die Latte schießt. Fußball ist Ergebnissport. Wir haben gewonnen. In einigen Tagen fragt keiner mehr, wie das Spiel war."

In den vergangenen drei Spielen kassierten die Himmelblauen sechs Gegentore. Beim 1:2 gegen Magdeburg II. fehlte Jan Löhmannsröben (Gelbsperre). Bei Tasmania musste Slamar vor dem ersten Gegentor verletzt raus.

"Der Ausfall von Dennis hat uns wehgetan", gestand Geipl. "Trotzdem dürfen wir direkt nach dem 3:1 nicht gleich zwei Treffer kassieren. In diese Wunde müssen wir rein. Darüber müssen wir reden."

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Das wird Trainer Duda tun. Damit es am Samstag im letzten Heimspiel der Hinrunde gegen den Greifswalder FC besser wird.

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