CFC-Kicker Löhmannsröben: "Wir können uns einen kleinen Legenden-Status erspielen"
Chemnitz - Beim 2:0-Sieg des FC Erzgebirge im Landespokal-Halbfinale vor knapp vier Monaten in Chemnitz war er mit seinem Doppelpack der Unterschiedsspieler: Aues Top-Torjäger Marcel Bär (34). Samstagnachmittag kehrt der Mittelstürmer mit den Veilchen zurück. Dieses Mal geht es um Punkte in der Regionalliga Nordost. Und ums Prestige.
Das Derby elektrisiert. 12.500 Tickets sind verkauft. Maximal 14.000 Zuschauer dürfen rein. 2000 reisen aus dem Lößnitztal an. Der CFC bittet alle um eine frühzeitige Anreise. Einen Shuttle-Verkehr für die Gäste zwischen der Messe Chemnitz und dem Stadion an der Gellertstraße wird es dieses Mal nicht geben.
Zurück zum Derby. "Ein Sieg wäre etwas Riesiges. Dafür werden wir alles geben", verspricht Trainer Benjamin Duda (38).
Grundstein des Erfolgs: die Defensivarbeit der gesamten Mannschaft. Die klappte bisher hervorragend: nur ein Gegentor in vier Spielen. Gegen den Schacht hinten zu null - das ist auch das große Ziel von Jan Löhmannsröben (35).
"Wir sind in jedem Spiel besessen darauf, kein Gegentor zu kassieren. Wir wissen, dass die Auer Qualität in der Offensive haben. Am Ende ist es aber egal, welcher Stürmer auf uns zukommt - wichtig ist, dass wir als Kollektiv verteidigen. Und das geht vorn beim Stürmer los", betont der erfahrene Innenverteidiger.
Innenverteidiger Jan Löhmannsröben brennt auf das Duell mit Aue
Löhmannsröben spürt die große Euphorie im Umfeld der Himmelblauen: "Alle sind heiß, es geht ums Prestige. Wir haben die Chance, uns am Samstag einen kleinen Legenden-Status zu erspielen, und können uns nach einem Sieg eine gewisse Zeit feiern lassen."
Beim Erfolg mithelfen sollen die Fans. Löhmannsröben: "Wir spüren diese Wucht. Nur so kann es gehen: Trainer, Spieler, Zuschauer, der gesamte Verein - alle ziehen an einem Strang."
Den eingeschworenen Haufen erleben die CFC-Fans Woche für Woche auf dem Platz. Löhmannsröben: "Bei uns gibt es keine Diva. Wir feiern und puschen uns nach jeder Aktion. Wir haben Spaß zusammen. Wir wollen Fußball spielen, die Spiele gewinnen." Erst recht Samstagnachmittag ab 16 Uhr gegen Drittliga-Absteiger Aue.
Titelfoto: IMAGO/Köhn
