CFC kommt in Berlin mit blauem Auge davon: Coach Duda fordert seriöseres Auftreten

Chemnitz - "Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen", meinte CFC-Trainer Benjamin Duda (38) nach dem Sieben-Tore-Spektakel in Berlin-Neukölln. Beim Aufsteiger Tasmania retteten die Chemnitzer mit viel Glück und Geschick den 4:3-Sieg über die Zeit.

CFC-Spieler Jonas Marx (22, r.) traf in der 20. Minute zum 2:0.  © Marcus Hengst

Die drei Punkte hingen in der 5. Minute der Nachspielzeit am seidenen Faden. Erst parierte Torwart David Richter (27) großartig gegen Karim-Joel Barry (22). Eine Sekunde später setzte Youssef Labbouz (24) am Fünfmeterraum zum spektakulären Fallrückzieher an. Der Ball landete an der Querlatte.

"Die Fans sind vom Entertainment her auf ihre Kosten gekommen. Für mich war das Spiel sehr nervenaufreibend. Als Trainer hätte ich mir das seriöser gewünscht. Gerade mit der Tatsache, dass wir zweimal mit zwei Toren Unterschied geführt haben", sagte Duda.

Zum dritten Mal in Folge kassierte seine Mannschaft mindestens ein Gegentor. Wie schon eine Woche zuvor bei der 1:2-Heimniederlage gegen Magdeburg II. ließen die Chemnitzer in einigen Situationen im und am eigenen Strafraum Konsequenz und Konzentration vermissen.

Chemnitzer FC CFC-Torjäger Berlinski: "So eine Niederlage kann passieren. Mund abputzen. Weitermachen!"

"Da hat der Gegner gezeigt, dass er stärker ist als der Tabellenplatz aussagt", meinte Duda. Er lobte die Widerstandsfähigkeit seiner Jungs, die kurz vor dem Pausenpfiff den verletzungsbedingten Ausfall von Stamm-Innenverteidiger Dennis Slamar (32, Schulter) verkraften mussten.

"Sie haben viele kleine Prüfungen bestanden. Dennoch werden wir eine tiefgründige Analyse betreiben müssen", so Duda.

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CFC-Coach Benjamin Duda: "Das Ergebnis steht über allem"

CFC-Trainer Benjamin Duda (38) sah beim Match gegen Aufsteiger Tasmania Licht und Schatten.  © Picture Point/Gabor Krieg

Verlass war auf seine Offensivkräfte. Der Fußball-Lehrer schickte in der Hauptstadt neben Ron Berlinski (32) auch Jonas Marx (22) von Beginn an ins Rennen.

Marx traf zum zwischenzeitlichen 2:0. Berlinski sorgte in der 69. Minute nach einem katastrophalen Fehlpass des Berliners Jamilu Collins (32) für das Siegtor.

Duda: "Das Ergebnis steht über allem. Wir wollten drei Punkte. Das haben wir geschafft. Dass wir künftig wieder seriöser auftreten müssen, ist uns allen klar."

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Rot-Weiß Erfurt 15 46:19 34
2 Chemnitzer FC 15 34:12 33
3 Hallescher FC 15 23:12 30
4 BFC Dynamo 15 24:13 29
5 VSG Altglienicke 15 27:20 27
6 FC Erzgebirge Aue 15 24:18 27
7 FC Carl Zeiss Jena 15 23:13 26
8 Greifswalder FC 15 29:24 23
9 1. FC Lokomotive Leipzig 15 30:28 21
10 1. FC Magdeburg II 15 28:29 20
11 FSV Zwickau 15 17:25 19
12 SV Babelsberg 03 15 16:27 16
13 BFC Preussen 15 19:22 14
14 BSG Chemie Leipzig 15 18:23 14
15 Hertha BSC II 15 11:26 11
16 Tasmania Berlin 15 24:43 11
17 RSV Eintracht 1949 15 15:34 9
18 FSV 63 Luckenwalde 15 15:35 7

Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in diesem Jahr direkt in die 3. Liga auf.

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