CFC mit klaren Zielen: 5000 Mitglieder und Rückkehr in die 3. Liga bis 2030!

Chemnitz - Voller Saal im Stadion an der Gellertstraße. 368 Mitglieder kamen am Donnerstagabend zur Mitgliederversammlung des Chemnitzer FC. "So voll war es lange nicht", staunte Sitzungsleiter Mario Lengtat, als er um 18 Uhr die Versammlung eröffnete.

Die Himmelblauen luden am Donnerstagabend zur Mitgliederversammlung ins CFC-Stadion ein.  © Harry Härtel/Haertelpress

Auf dieser stellte Tommy Haeder, Geschäftsführer der CFC Fußball GmbH, die Vision 2030 vor. Spätestens dann wollen die Himmelblauen wieder in der 3. Liga um Punkte kämpfen. "Die kommenden drei Spielzeiten wollen wir nutzen, um finanziell, strukturell und sportlich die Voraussetzungen dafür zu schaffen", so Haeder.

So soll in den kommenden Jahren die Mitgliederzahl von derzeit 2362 auf 5000 Mitglieder gesteigert werden. Die Mitglieder-Kampagne ist ein zentraler Baustein, um finanziell eine gesunde Basis für einen Drittliga-Aufstieg zu legen. 

Aus dem Nachwuchsleistungszentrum soll jährlich mindestens ein Spieler, der effektiv weiterhilft, den Sprung in die erste Männermannschaft schaffen. Aktuell setzt Trainer Benjamin Duda auf drei bis vier Spieler aus der "U19".

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Abstimmen mussten die anwesenden Mitglieder über die Erhöhung der Mitgliederbeiträge für die aktiv spielenden Mitglieder. Vorstandsmitglied Sebastian Reichel: "Kinder und Jugendliche zahlen bei uns momentan 46,20 Euro im Jahr, bei der SG Handwerk Rabenstein zum Beispiel 180 Euro pro Jahr. Da müssen wir ran, um die gestiegenen Kosten abzudecken. Stimmt ihr zu, hat der Verein 50.000 Euro im Jahr an Mehreinnahmen." Die große Mehrheit stimmte zu.

Die mit Spannung erwarteten Geschäftszahlen der CFC Fußball GmbH verkündete Haeder. Bei einem Gesamtumsatz von 4,1 Millionen Euro stand am Ende des Geschäftsjahres 2024/25 ein Minus von rund 134.000 Euro. Erfreulich: Die gestiegenen Zuschauerzahlen bescherten den Himmelblauen bei den Ticketeinnahmen ein Plus von rund 50 Prozent auf fast 1,6 Millionen Euro.

Beim CFC e.V. sahen die Zahlen weniger rosig aus. Der Verein ging mit rund 238.000 Euro Verlust aus dem Geschäftsjahr. Ein Jahr zuvor waren es "nur“ 100.000 Euro.

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