CFC-Torwart Richter nach der bitteren Heimpleite: "Ich bin maßlos enttäuscht"

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Chemnitz - Der Hallesche FC rettete mit dem direkt verwandelten Freistoß von Fabrice Hartmann (25) in letzter Sekunde das 2:2 gegen Meister Lok Leipzig. Der CFC hatte am Samstag kurz vor dem Abpfiff ebenfalls einen Freistoß in aussichtsreicher Position.

Großer Frust bei CFC-Keeper David Richter (27) nach der Heimniederlage gegen Magdeburg II.
Großer Frust bei CFC-Keeper David Richter (27) nach der Heimniederlage gegen Magdeburg II.  © Haertelpress

Der Ball von Ken Tchouangue (22) segelte an Freund und Feind vorbei ins Toraus. Die Chemnitzer verloren gegen Magdeburgs Zweite 1:2 und büßten die zwei Wochen zuvor erkämpfte Tabellenführung wieder ein.

Auch Torhüter David Richter (27) war in der letzten Szene des Heimspiels nach vorn geeilt. Nach dem Abpfiff schüttelte der Keeper, der in der ersten Halbzeit gegen Elisio Widmann (22) und Kevin Manthey (19) zweimal großartig pariert hatte, mit dem Kopf.

"Die Enttäuschung ist groß. Mir fehlen auch ein bisschen die Worte. Ich bin maßlos enttäuscht", sagte Richter nach der zweiten Saisonniederlage der Himmelblauen.

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Was den gebürtigen Berliner besonders ärgerte: "Wir haben in der 93. Minute einen Freistoß und brauchen eine Minute, um diesen Standard auszuführen. Da spiele ich den Ball doch schnell rein. Vielleicht gibt's danach noch eine Ecke. Aber wir lassen uns so viel Zeit …"

CFC-Keeper David Richter zu dem 1:0: "Danach wurden wir plötzlich unruhig, unsauber, hektisch"

Mit der ersten Hälfte konnte seine Mannschaft laut David Richter noch zufrieden sein.
Mit der ersten Hälfte konnte seine Mannschaft laut David Richter noch zufrieden sein.  © Picture Point / Gabor Krieg

Die Standard-Schwäche war nur ein Puzzleteil, warum die Chemnitzer am Ende mit leeren Händen dastanden.

Richter befand: "Die erste Halbzeit von uns war noch in Ordnung. Wir wussten, dass Magdeburg viel Qualität mitbringt und wir vielleicht ein-, zweimal in Konter laufen, war uns klar. Wir hätten jedoch mit der Überlegenheit, die wir in den ersten 35 Minuten hatten, schon ein Tor machen müssen, um etwas Ruhe ins Spiel zu bringen."

In der 58. Minute platzierte Johannes Pistol (24) den Ball dann endlich im Gästetor. "Doch ich finde, dass 1:0 hat uns gar nicht gutgetan. Danach wurden wir plötzlich unruhig, unsauber, hektisch", meinte Richter: "Trotzdem musst du das Ding wenigstens mit 1:0 nach Hause bringen."

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Das schaffte die Elf von Trainer Benjamin Duda (38) nicht, weil die in den Wochen davor starke Defensive dieses Mal in den entscheidenden Szenen zu zaghaft agierte und unsortiert war.

Lag das am Fehlen von Routinier Jan Löhmannsröben (35, Gelbsperre)? Richter: "Nein, das würde ich nicht sagen. Dafür sind die anderen Spieler da, um einzuspringen, wenn mal einer nicht dabei ist. Dafür ist die Qualität unseres Kaders zu gut."

Titelfoto: Haertelpress

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