Er ist beim CFC die Entdeckung der Hinrunde: "Ich spüre das Vertrauen der Trainer"
Chemnitz - Den Treffer der Magdeburger zum zwischenzeitlichen 1:1 konnte CFC-Verteidiger Ken Tchouangue (22) nicht verhindern. Im Strafraum wurde er von Kevin Manthey (19) düpiert. Dann legte der Gästestürmer für den Torschützen Luis Trus (20) auf. Am Ende verlor der Chemnitzer FC 1:2.
Die Heimniederlage ist abgehakt. Die Himmelblauen bereiten sich auf die Aufgabe beim Liga-Neuling Tasmania Berlin vor. Der feierte zuletzt zwei Siege in Folge, ließ unter anderem mit einem 6:0 gegen Babelsberg aufhorchen.
Tchouangue, gegen Magdeburg einer der auffälligsten Spieler im Team von Chefcoach Benjamin Duda (38), wird wie an den 14 Spieltagen zuvor in Berlin in der Startelf stehen.
Mit der Verpflichtung des 22-Jährigen, der in der vergangenen Saison für den Nord-Regionalligisten Bremer SV auflief, ist Sportdirektor Chris Löwe (37) und Chefcoach Duda ein guter Griff gelungen.
Tchouangue sorgt mit seinem Tempo und seiner Dribbelstärke immer wieder für gefährliche Offensivaktionen. Was gegen Magdeburg fehlte, war die Präzision bei Flanken und Freistößen.
CFC-Spieler Tchouangue: "Ich habe Potenziale, die ich ausschöpfen kann"
"Ich habe mich in den vergangenen Monaten gut weiterentwickelt, genieße auch das vollste Vertrauen vom Trainerteam. Es geht Woche für Woche darum, dieses Vertrauen zurückzuzahlen", sagt der Linksverteidiger.
Dass die Chemnitzer nach 14 Spieltagen Tabellenzweiter sind, macht die Aufgabe etwas einfacher: "Das gibt zusätzlichen Schwung an den Spieltagen und viel mehr Selbstvertrauen in den Aktionen."
Tchouangue weiß, dass noch Luft nach oben ist: "Ich habe Potenziale, die ich ausschöpfen kann, und bin da auch regelmäßig im Austausch mit unseren Trainern und den etwas erfahreneren Spielern wie Andreas Geipl, Dennis Slamar und Co."
Das wird am Sonntag bei Tasmania Berlin nicht anders sein.
Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

