Ex-CFC-Trainer Glöckner über seinen Nachfolger: "Tiffert kann alles erreichen!"

Chemnitz - Nach drei Jahren gastiert der Chemnitzer FC erstmals wieder an der türkischen Mittelmeerküste. Im Januar 2020 stand Christian Tiffert (40) in Belek noch in der zweiten Reihe.

Im Sommer 2020 verließ Patrick Glöckner (46) die Himmelblauen. Seinem Nachfolger traut er alles zu.
Im Sommer 2020 verließ Patrick Glöckner (46) die Himmelblauen. Seinem Nachfolger traut er alles zu.  © Picture Point/Gabor Krieg

Dass der ehemalige Bundesligaprofi seit März 2022 Cheftrainer in Chemnitz ist, kam für seinen früheren Boss Patrick Glöckner (46) nicht überraschend: "Ich glaube, dass die Zeit reif dafür war."

An die Zusammenarbeit mit Tiffert denkt der heutige Coach von Hansa Rostock gern zurück. "Nach dem ersten Gespräch hatte ich so ein gutes Gefühl, dass ich ihn unbedingt haben wollte", verriet Glöckner dem CFC-Club-Magazin.

Aus der Zusammenarbeit erwuchs eine echte Freundschaft. "Am Anfang beobachtet er viel, ist erst einmal skeptisch gegenüber allem. Aber wenn er sieht, dass es vom Menschlichen und Handwerklichen her passt, ist er schnell mit im Boot", sagt Glöckner und ergänzt: "Er hatte stets eine klare Meinung, hat mir nicht nach der Nase geredet."

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Glöckner verließ die Chemnitzer nach dem bitteren Drittliga-Abstieg im Sommer 2020. Gern hätte er Tiffert mit zum SV Waldhof Mannheim genommen. Doch der gebürtige Hallenser blieb und arbeitet mit den Himmelblauen an der Rückkehr in die 3. Liga.

Die Grundlagen dafür werden seit dem gestrigen Donnerstag in Belek gelegt. Was traut Glöckner seinem früheren Begleiter zu? "'Tiffi' ist in der Lage, alles erreichen zu können."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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