Heute Abend Spitzenspiel des CFC in Fürstenwalde: Hält die Erfolgsserie von Berlinski & Co.?
Chemnitz - Hält die himmelblaue Erfolgsserie? In Fürstenwalde trifft der CFC am Freitagabend (19 Uhr) auf die VSG Altglienicke. Die Berliner kamen nicht so stark aus den Startlöchern wie das Team von Trainer Benjamin Duda (fünf Siege, zwei Unentschieden).
"Sie haben viel Wucht, viel Physis und viele unterschiedliche Profile, die sowohl im Dribbling als auch körperlich sehr stark sein können", weiß Duda um die Qualitäten und Ambitionen des Gegners.
Die VSG will auch in dieser Saison ganz oben anklopfen, hat den Aufstieg als Ziel ausgegeben. Trainer Dan Twardzik kann auf ein stabiles Gerüst aus der vergangenen Saison bauen. Allen voran Jonas Nietfeld, 2025/26 mit 19 Treffern Top-Torjäger der Liga.
Im Sommer kamen namhafte Verstärkungen dazu. Für die Innenverteidigung wurde der ehemalige Herthaner und US-Nationalspieler John Anthony Brooks (252 Bundesliga- und 45 Länderspiele) verpflichtet. Vom FC Erzgebirge Aue kam Anthony Barylla (28 Zweit- und 186 Drittligaspiele).
Mittelstürmer Ron Berlinski (32) hofft, dass die Gäste erneut von zahlreichen Fans unterstützt werden: "Ich glaube, wir haben es als Mannschaft geschafft, eine emotionale Bindung zu ihnen herzustellen. Die Unterstützung hat uns bisher sehr viel Kraft auf dem Platz gegeben."
CFC-Stürmer Ron Berlinski: "Ich gehe in das Spiel wie in jedes andere"
Die äußeren Bedingungen werden in Fürstenwalde nicht annähernd so gut sein wie vor einer Woche im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion.
"Das spielt für mich keine Rolle. Beide Mannschaften spielen auf demselben Platz", betont Berlinski: "Ich gehe in das Spiel wie in jedes andere, möchte alles geben, für die Mannschaft da sein und im besten Fall mit einem Tor oder einer Vorlage helfen."
Beim 7:0-Sieg gegen den Dresdner SC im Landespokal und beim 2:0-Erfolg gegen Lok Leipzig am 6. Spieltag hatte Berlinski jeweils das wichtige Führungstor erzielt.
Vor 14 Tagen beim 1:1 gegen Carl Zeiss Jena gab er die Vorlage für David Vogt, der in der 7. Minute der Nachspielzeit den Ausgleich erzielte.
Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

