Dresden - Sachsens Rekordpokalsieger Chemnitzer FC hat die erste Hürde im Landespokal mühelos gemeistert. Beim Dresdner SC wurde der Regionalligist am Freitagabend seiner Favoritenrolle gerecht und feierte einen souveränen 7:0 (3:0)-Auswärtssieg.
Das Spiel begann mit einer Gedenkminute für den am 1. September im Alter von 83 Jahren verstorbenen DDR-Oberliga-Rekordspieler Eberhard Vogel. Für die Himmelblauen bestritt "Matz" zwischen 1961 und 1970 über 140 Pflichtspiele, wurde 1967 mit dem Club DDR-Meister. Für den DSC war er zwischen dem 3. April 2002 und 16. Januar 2003 als Trainer in der Regionalliga Nord tätig.
Auf dem Spielfeld war in der Anfangsviertelstunde zunächst kein Zwei-Klassen-Unterschied zu sehen. Die Hausherren agierten vor 1908 Zuschauern mutig, setzten immer wieder Nadelstiche. Der aufgerückte Außenverteidiger Emilio Rau hatte an der Strafraumgrenze freie Schussbahn. Dem Dresdner versprang der Ball (16.).
Acht Minuten später kam Rau auf der Gegenseite einen Schritt zu spät und legte den vorbeisprintenden Maurizio Grimaldi im Strafraum - Elfmeter! Ron Berlinski trat an und scheiterte. Torwart Marius Kuhl parierte den ersten Ball und auch den Nachschuss des Mittelstürmers - stark!
Der CFC legte fortan deutlich zu. Johannes Pistol jagte die Kugel knapp drüber (25.). Sekunden später legte Jonas Marx für Grimaldi auf. Der schob den Ball am Tor vorbei.
Chemnitzer FC kommt in Fahrt: 7:0 gegen Dresdner SC
In der 36. Minute war Kuhl erneut zur Stelle, wehrte Grimaldis Schuss ab. Kurz darauf war der Keeper chancenlos. Berlinski tankte sich im Strafraum durch und schloss eiskalt zur Führung ab.
Das 2:0 ließ nicht lange auf sich warten. Stockinger zog aus der Distanz ab. Kuhl ließ den Ball prallen. Justin Gröger köpfte gedankenschnell ein (40.).
Innerhalb von vier Minuten war die Partie entschieden. Roman Eppendorfer erhöhte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit mit seinem Schlenzer von der Strafraumgrenze auf 3:0.
Nach dem Seitenwechsel schraubten Marx (55.), Domenico Alberico (63./79.) und Maximilian Fesser (72.) das Ergebnis in die Höhe.