CFC-Torschütze Vogt nach Remis gegen Jena: "Hätten drei Punkte verdient gehabt"
Chemnitz - Die Pokalwoche bringt den Himmelblauen Zeit zum Durchatmen. Nach dem Kraftakt und späten 1:1 (0:1) gegen Jena gab CFC-Trainer Benjamin Duda (38) seinen Jungs ein paar Tage frei. Am Dienstagnachmittag startet die Vorbereitung auf das Landespokalduell beim Dresdner SC (Freitag, 19 Uhr).
Dass es gegen Jena am Freitagabend wenigstens zu einem Punkt reichte, war David Vogt (25) zu verdanken. Er traf in der siebten Minute der Nachspielzeit.
"Ein schöner Moment. Ich bin mit rein in die Box, setze mich ein Stück ab. Ron Berlinski hat den Kopf oben, legt den Ball sehr gut auf. Ich schließe mit links ab", erinnert sich der Torschütze gern an sein zweites Saisontor. Das erste gelang ihm beim 3:1 gegen den FSV Zwickau.
Schon jetzt zeigt sich: Der im thüringischen Mühlhausen geborene Vogt ist eine Verstärkung. Der groß gewachsene Mittelfeldspieler, der für Meppen 21-mal in der 3. Liga auflief, wechselte im Sommer vom Greifswalder FC zu den ambitionierten Sachsen.
Sechsmal brachte Trainer Benjamin Duda Vogt Mitte der zweiten Halbzeit von der Bank. Gegen Jena stand der 25-Jährige erstmals in der Startelf.
CFC-Torschütze Vogt nach 1:1-Treffer: "Die Stimmung war überragend"
"Das hat mich sehr gefreut. Ich habe mir das auch verdient durch meine Joker-Einsätze. Und in der englischen Woche hat sich das natürlich angeboten, dass der Trainer paar frische Kräfte bringt", sagte Vogt in seiner völlig unaufgeregten Art, die ihn auch auf dem Rasen auszeichnet.
Nach seinem Schuss ins Tor flippte er am Freitagabend gemeinsam mit Berlinski vor der Südtribüne kurz aus: "Die Stimmung war überragend. Ich war sehr glücklich, hatte am Ende aber auch ein weinendes Auge. Denn wir hätten drei Punkte verdient gehabt."
Da Erfurt gegen den BFC Preussen (1:1) ebenfalls den Dreier verpasste, bleibt der CFC punktgleich mit dem Spitzenreiter.
Mit der VSG Altglienicke wartet am 11. September das nächste dicke Brett. Zuvor wollen Vogt & Co. die Pokalhürde erfolgreich meistern.
Titelfoto: imago/Nordphoto

