Trotz Torflaute: CFC-Coach Tiffert sieht Stürmer-Talent Ulrich auf gutem Weg

Chemnitz - Platzt an den Jenaer Kernbergen bei CFC-Stürmer Michel Ulrich (23) am Sonntagnachmittag der Knoten? Erst ein Tor konnte der gebürtige Rostocker in dieser Regionalliga-Saison für den Chemnitzer FC erzielen. Das war im Oktober beim 2:0-Sieg in Berlin-Lichtenberg.

Michel Ulrich (23) hat in dieser Saison schon viel Einsatzzeit bekommen. Kann er beim Ostderby in Jena glänzen?
Michel Ulrich (23) hat in dieser Saison schon viel Einsatzzeit bekommen. Kann er beim Ostderby in Jena glänzen?  © Picture Point/Gabor Krieg

Damals füllte Ulrich bei den Himmelblauen die Rolle des Wechselspielers aus. Seit einigen Wochen steht der 1,92 Meter große Angreifer regelmäßig in der Startelf. Er bekommt seine Torchancen, doch der Ball will einfach nicht über die Linie.

"Grundsätzlich kann man sagen, dass Michel in dieser Saison viele Einsatzminuten bekommen hat. Klar, man kann immer darüber diskutieren, wie viele Spiele sind es von Beginn an. Er war aber oft derjenige, der zuerst reinkam", sagt Trainer Christian Tiffert (41).

Meistens waren die Spiele dann schon tief in der zweiten Halbzeit angekommen. Zuletzt lief es umgekehrt. Viermal in Folge spielte Ulrich von Beginn an. In der Schlussviertelstunde saß er draußen.

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"Natürlich hätte die eine oder andere Chance reingehen können. Bei einem Offensivspieler wird es solche Phasen aber immer wieder geben", erklärt Tiffert.

Der CFC-Coach weiter: "Ich schaue nicht auf die Statistiken, auf Tore und Vorlagen, sondern auch auf die Anteilnahme am Spielgeschehen. Darüber hatten wir mit Michel gesprochen, dass das besser werden muss. Da sehe ich eine sehr gute Tendenz sowohl mit als auch gegen den Ball."

Stürmer-Talent Ulrich zeigt gute Qualitäten: Jetzt muss nur noch der Knoten platzen

CFC-Coach Christian Tiffert (41) hofft, dass bei Michel Ulrich bald der Tor-Knoten platzt.
CFC-Coach Christian Tiffert (41) hofft, dass bei Michel Ulrich bald der Tor-Knoten platzt.  © Picture Point/Gabor Krieg

In der Regionalliga geht es körperbetont zur Sache. Da gilt es, entsprechend dagegenzuhalten. Das schafft Ulrich, der die letzten beiden Spieljahre auf Leihbasis für den Berliner AK auflief, immer besser.

"Michel ist jetzt in den Zweikämpfen wesentlich präsenter. Er gewinnt seine Kopfballduelle, wenn wir mal einen langen Ball von hinten heraus wählen", lobt Tiffert.

Der Coach ergänzt: "Er ist ein junger Spieler. Wir sind in regelmäßiger Kommunikation. Dass der Junge mit seiner Geschwindigkeit und seinem Abschluss Qualitäten hat, wissen wir alle."

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Jetzt muss nur noch der Knoten platzen.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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