Zu diesem Verein wechselt Torjäger Brügmann nach dem überraschenden Aus beim CFC!

Chemnitz - CFC-Torjäger Felix Brügmann (30) wollte nach dem enttäuschenden 0:3 im Landespokalfinale beim 1. FC Lok Leipzig so schnell wie möglich in den Urlaub. Sein Ziel: Skandinavien. Abschalten. Mehr Ruhe geht nicht.

Felix Brügmann (30) wechselt vom CFC zum SC Weiche Flensburg 08.
Felix Brügmann (30) wechselt vom CFC zum SC Weiche Flensburg 08.  © Picture Point/Gabor Krieg

Auf der langen Fahrt Richtung Norden hat sich der 30 Jahre alte Angreifer gleich noch ein neues Arbeitspapier abgeholt. Brügmann ("Jetzt kann ich ja wieder mit ,Moin’ grüßen") unterschrieb beim Nord-Regionalligisten SC Weiche Flensburg 08 einen Zweijahresvertrag.

"Ich bin nicht gekommen, um mit Weiche im Mittelfeld herumzudümpeln", stellte der in Reinbek bei Hamburg geborene Mittelstürmer klar. Genau das war ihm zuletzt bei den Himmelblauen passiert. Die schlossen die Saison auf Platz acht ab.

"Lange Zeit wollte man mit mir verlängern. Ich wäre auch gern geblieben", sagt Brügmann. Ging leider nicht. Aus finanziellen Gründen trennt sich der CFC von zahlreichen Leistungsträgern. Der Goalgetter zählt dazu.

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An ihm lag das schwache Abschneiden der Himmelblauen nicht.

Er war der einzige Offensivmann, der geliefert hat: elf Treffer in 33 Spielen. Gekommen war Brügmann in der Winterpause der Saison 2021/22. In der Rückrunde erzielte er neun Tore für Chemnitz.

Brügmann kehrt in heimische Gefilde zurück

Nun kehrt der Norddeutsche, der seit einigen Jahren in Leipzig lebte, in die heimatlichen Gefilde zurück. Seit 2016 spielte er im Nordosten, lief für den 1. FC Lok, den Berliner AK, Carl Zeiss Jena, Energie Cottbus und die VSG Altglienicke auf, ehe er sich Ende Januar 2022 dem CFC anschloss.

Der beidfüßige Mittelstürmer kommt auf 170 Einsätze in der Nordost-Staffel mit 71 Toren. Für Jena schoss er in der Saison 2018/19 in 34 Drittligaspielen acht Tore.

"Wir sind sehr froh, dass Felix zurück in den Norden wollte. Er ist trotz seiner Erfahrung hungrig auf Erfolg und wird sehr gut zu uns passen", erklärte Weiche-Trainer Benjamin Eta. Brügmann betonte: "Hier hat man Ziele, das passt. Ich will noch einmal angreifen."

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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