80.000 Zuschauer: Eintracht-Boss Hellmann will Mega-Stadion in Frankfurt

Von Eric Dobias

Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurt plant eine deutliche Erhöhung der Zuschauerkapazität in der heimischen Arena.

Die Erhöhung der Stadionkapazität sei alternativlos, sagte Eintracht Frankfurts Vorstandsvorsitzender Axel Hellmann (55) auf der Mitgliederversammlung am Montag.  © Florian Wiegand/dpa

"Es ist das entscheidende Zukunftsprojekt in den nächsten zehn Jahren. Die Frage lautet: Neubau oder Erweiterung", sagte Frankfurts Vorstandsvorsitzender Axel Hellmann (55) auf der Mitgliederversammlung des Bundesligisten.

Derzeit finden gut 60.000 Fans in der Frankfurter Arena Platz.

"Wir haben momentan das acht-erfolgreichste Stadion der Welt im Hinblick auf Veranstaltungen und das Gesamt-Zuschaueraufkommen. Das muss auch unser Anspruch für die Zukunft bleiben", sagte Hellmann. 

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Ob man die Kapazität auf 70.000, 75.000 oder gar 80.000 steigere, sei eine "Frage der Technik".

Das Potenzial habe der Verein "zweifelsfrei", sagte der Vorstandsboss, der zugleich eine höhere Zahl an Stehplätzen versprach.

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Erste Pläne liegen schon vor

Zurzeit fasst das Waldstadion 60.000 Zuschauer. Die Eintracht plant einen Aus- oder Neubau, der bis zu 80.000 Zuschauern Platz bieten soll.  © Arne Dedert/dpa

Nach Ansicht der Eintracht-Führung ist eine Erhöhung der Stadionkapazität alternativlos. "Und wir müssen uns jetzt mit der Frage beschäftigen, wie wird das realisiert. Wenn wir das nicht tun, werden wir 2035, 2036 oder 2037 kein neues Stadion haben", mahnte Hellmann.

Die aktuelle Situation des Clubs - sowohl sportlich als auch wirtschaftlich - dürfe bei dieser Entscheidung keine Rolle spielen.

Die ersten Planungen wolle der Verein der Stadt bereits Ende dieses Jahres vorstellen, kündigte Hellmann an. Im ersten Quartal 2027 soll dann die Öffentlichkeit informiert werden.

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"Danach beginnt die eigentliche Arbeit, denn wir müssen die baulichen, finanziellen und verkehrstechnischen Rahmenbedingungen sicherstellen", sagte der 55-Jährige.

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