Das macht den Transfer von Wunschspieler Kalimuendo für Eintracht Frankfurt jetzt fast unmöglich
Frankfurt am Main - Nach wie vor ist Eintracht Frankfurt auf der Suche nach einem weiteren starken Mittelstürmer. Bislang galt Arnaud Kalimuendo (24), der in der Rückrunde bei den Hessen als Leihspieler überzeugte, als Wunschkandidat. Doch ein Transfer des Franzosen rückt in immer weitere Ferne.
Kalimuendo dürfte für die Frankfurter einfach zu teuer werden - insbesondere ohne die Einnahmen aus dem Europapokal. Einen Hinweis darauf, welches Preisschild Nottingham Forest als abgebender Verein angebracht hat, gibt ein Artikel des spanischen Sport-Portals "ABC de Sevilla" - das über den Spitzenklub Betis berichtet.
Demnach soll der Champion-League-Teilnehmer ebenfalls dringend nach einer Verstärkung im Sturm suchen und dabei Kalimuendo ins Auge gefasst haben.
Für Sportdirektor Manu Fajardo (41) passe der 24-Jährige exakt in das Anforderungsprofil der Andalusier, weshalb er sich bei Nottingham nach dem finanziellen Rahmen eines möglichen Transfers erkundigte.
Laut "ABC" habe Forest allerdings nicht vor, weniger als die 30 Millionen Euro einzunehmen, die man im Sommer 2025 an Stade Rennes für Kalimuendo bezahlt hatte.
Nottingham Forest soll jetzt 35 Millionen Euro für Arnaud Kalimuendo verlangen: zu viel für Eintracht Frankfurt
Aktuell schwebe den "Tricky Trees" eine Summe in Höhe von 35 Millionen Euro vor. Der Spieler soll auf Leihbasis mit anschließender Kaufverpflichtung gehen dürfen. Egal was also passiert: Nach der Saison würden für Sevilla die 35 Millionen Euro verpflichtend anfallen.
Zu viel für die Spanier, aber auch zu viel für Eintracht Frankfurt. Die Hessen hatten bereits ihre Kaufoption über 27 Millionen Euro für Kalimuendo nicht gezogen, da diese Summe ohne die eigentlich eingeplanten Gelder aus einem europäischen Wettbewerb nicht mehr stemmbar war.
Sportvorstand Markus Krösche (45) soll da noch gehofft haben, in Gesprächen mit Forest den Preis noch drücken zu können. Maximal 20 Millionen Euro wolle er für den Franzosen ausgeben, hatte die "Bild" berichtet.
Dass man durch Verhandlungen eine Differenz von nunmehr 15 Millionen Euro überwinden kann, scheint nahezu unmöglich. Aber die Eintracht könnte es wie Betis halten, die laut "ABC" erst einmal abwarten wollen, bis die Bieter-Wettstreite der finanziell besser aufgestellten Klubs zum Ende der Transferperiode am 1. September abebben.
Schon häufiger ging dann ja noch das ein oder andere Türchen für zuvor verworfene Transfers auf. Verlassen kann man sich darauf aber natürlich nicht.
Titelfoto: Marc Schüler/dpa

