Eintracht schon auf Trainersuche: Riera-Nachfolger aus der Wüste?
Frankfurt am Main - Die Zeit von Albert Riera (44) als Trainer der Frankfurter Eintracht neigt sich nach wenigen Monaten am Main schon wieder ihrem Ende entgegen. Hinter den Kulissen wird offenbar bereits an der Nachfolge gearbeitet.
Nach Informationen von "Sky Sport" steht die finale Entscheidung, dass der exzentrische Spanier trotz seines Vertrags bis zum Sommer 2028 den Klub im Sommer verlassen muss, längst fest. Geplant ist demnach eine Trennung nach Ende der laufenden Spielzeit. Es kann allerdings auch schneller gehen.
Die Partien gegen Borussia Dortmund am heutigen Freitagabend (20.30 Uhr) und den VfB Stuttgart am nächsten Wochenende wären somit die letzten des Engagements von Riera, das schlussendlich nur als großes Missverständnis in Erinnerung bleiben wird.
Dem Bericht zufolge läuft im Hintergrund bereits die Suche nach einem Nachfolger. Gleich mehrere potenzielle Kandidaten stünden dabei im Fokus.
Bei einem soll es sich demnach um Matthias Jaissle handeln. Der 38-Jährige hat in Saudi-Arabien bei Al-Ahli das Sagen. Er kennt die Bundesliga aus seiner Zeit als Spieler der TSG 1899 Hoffenheim - es stehen für Jaissle allerdings nur 31 Einsätze zu Buche.
Als Übungsleiter von Al-Ahli hat er den saudischen Superpokal und zweimal die AFC Champions League gewonnen. Mit RB Salzburg, wo er zuvor als Coach tätig war, kommen zwei österreichische Meisterschaften und ein Pokalsieg hinzu.
Matthias Jaissle zu Eintracht Frankfurt? Trainer kann Erfolge mit Al-Ahli und RB Salzburg vorweisen
Jaissle ist zwar noch bis 2027 an seinen derzeitigen Arbeitgeber gebunden, könnte bei einer Einigung aber wohl im Sommer in die Mainmetropole gelotst werden. Zunächst müsste allerdings die Trennung von Riera erfolgen. Bevorzugt wird hierbei laut Sky die "kostengünstige Variante", womit ein Aus nach dem letzten Spieltag gemeint ist. Eine Interimslösung bräuchte es nicht.
Sollte die Eintracht, die nach einer enttäuschenden Saison nur auf dem achten Platz liegt und um das internationale Geschäft bangen muss, gegen den BVB untergehen, könnte dieses Vorhaben allerdings über Bord geworfen werden.
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