Frankfurt am Main - Bei der Suche nach einer Verstärkung in der Innenverteidigung soll Eintracht Frankfurt jetzt einmal mehr in der französischen Ligue 1 fündig geworden sein.
Wie "Bild" berichtet soll der 26-jährige Lilian Brassier von Stade Rennes ganz oben auf der Liste der Hessen stehen. Es würden bereits Gespräche mit dem Tabellensechsten der vergangenen Saison laufen. Aus Rennes hatten Markus Krösche (45) und Co. bereits 2024 Arthur Theate (26) geholt - man kennt sich also.
Für Eintracht Frankfurts Coach Adi Hütter (56) ist Brassier zudem kein unbeschriebenes Blatt: Der Österreicher trainierte von 2023 bis 2025 die AS Monaco, kennt sich also mit der höchsten französischen Spielklasse bestens aus.
In der Ligue 1 lief Brassier bereits 161 Mal auf, spielte für Stade Brest, Olympique Marseille und eben für Rennes.
Dort zählte er zwar in der vergangenen Spielzeit zum absoluten Stammpersonal, scheint diesen Status unter Trainer Franck Haise (55) aber in der Vorbereitung auf die aktuelle Spielzeit verloren zu haben.
Für geschätzte zehn Millionen Euro wäre Lilian Brassier zudem ein Schnäppchen
Deshalb würde einem Verkauf wohl wenig im Wege stehen - trotz eines Vertrags bis 2029.
Der Marktwert des 26-Jährigen befindet sich laut "Transfermarkt.de" bei zwölf Millionen Euro, laut "Bild" soll der tatsächliche Preis aber darunter liegen. Für die SGE wäre dies also absolut stemmbar. Vor allem, weil der robuste, 1,86 Meter große Abwehrrecke genau dem anvisierten Spielerprofil entspricht.
Als Linksfuß ist er auch auf links in einer Viererkette einsetzbar, gilt als zweikampfstark, fängt hervorragend gegnerische Pässe ab, beherrscht das Umschaltspiel und mit seiner hohen Endgeschwindigkeit die Konter-Absicherung - alles Fähigkeiten, die perfekt in den von Hütter favorisierten Spielstil passen.
Sollte der Transfer vonstattengehen, hätte sich zumindest eine der Baustellen in der Frankfurter Kaderplanung aufgelöst. Dann fehlen nur noch ein Stürmer und ein Torhüter, wobei auf letzterer Position nach wie vor Freiburgs Noah Atubolu (24) als heißester Anwärter gilt.