Krösche-Nachfolge bei Eintracht Frankfurt: Jetzt rückt dieser Bundesliga-Boss in den Fokus!
Frankfurt am Main - Bei Eintracht Frankfurt laufen die Planungen für die Zeit nach Markus Krösche (46) auf Hochtouren! Die Suche nach einem neuen Sportvorstand beschäftigt die Verantwortlichen am Main. Nun taucht ein weiterer prominenter Name auf der Kandidatenliste auf und der steht aktuell bei einem direkten Bundesliga-Konkurrenten unter Vertrag.
Wie die "Bild" berichtet, beschäftigt sich die Eintracht offenbar mit Andreas Schicker (40). Der Österreicher ist seit Oktober 2024 als Geschäftsführer Sport bei der TSG Hoffenheim tätig und hat sich durch seine erfolgreiche Arbeit längst einen Namen im deutschen Fußball gemacht.
Insbesondere Eintracht-Präsident und Aufsichtsratschef Mathias Beck (55) sowie Vorstandssprecher Axel Hellmann (55) sollen den 40-Jährigen als vielversprechende Lösung für die Krösche-Nachfolge betrachten.
Für Schicker spricht vor allem seine bisherige Bilanz im Kraichgau. Unter seiner sportlichen Verantwortung gelang Hoffenheim der bemerkenswerte Aufschwung vom Abstiegskandidaten zum Europapokal-Teilnehmer. Seine Fähigkeiten als Kaderplaner haben ihm entsprechend viel Anerkennung eingebracht.
Ein Wechsel an den Main könnte zudem aus einem weiteren Grund interessant sein: Mit Eintracht-Trainer Adi Hütter (56) würde Schicker auf einen Landsmann treffen. Innerhalb des Frankfurter Vereins soll der Hoffenheimer Sportchef laut "Bild" bereits mehrere Befürworter haben.
Dass Schicker grundsätzlich für einen Vereinswechsel infrage kommt, zeigte sich schon vor knapp einem Jahr. Damals bemühte sich der VfL Wolfsburg intensiv um seine Dienste. Trotz der damaligen Unruhen innerhalb der Hoffenheimer Führungsetage entschied sich der Österreicher letztlich gegen einen Abschied.
Eintracht Frankfurt: Kommt Andreas Schicker von der TSG Hoffenheim?
Ein möglicher Transfer könnte die Hessen allerdings einiges kosten. Bereits bei den Wolfsburger Bemühungen wurde über eine Ablösesumme von etwa zwei Millionen Euro spekuliert.
Auch die Eintracht müsste für den bis dato vertraglich gebundenen Manager wohl tief in die Tasche greifen.
Finanziell könnte sich allerdings eine günstige Konstellation ergeben: Sollte Krösches möglicher Wechsel zur AC Mailand zustande kommen, könnten laut dem Bericht bis zu fünf Millionen Euro an die Frankfurter fließen.
Noch ist allerdings völlig offen, ob Schicker tatsächlich nach Frankfurt kommt. Konkrete Gespräche zwischen beiden Seiten soll es bislang nicht gegeben haben.
Und der Hoffenheimer ist ohnehin nicht der einzige Anwärter auf den vakanten Posten: Laut "Bild" gehören auch Christoph Spycher (48, Young Boys Bern), Joti Chatzialexiou (50, 1. FC Nürnberg) und Benjamin Weber (43, FC Augsburg) weiterhin zum engeren Kandidatenkreis. Eine Ablöse wäre allerdings auch bei diesen drei Personalien fällig.
Titelfoto: Harry Langer/dpa

