Younes Ebnoutalib von Topklub intensiv beobachtet: Kommt im Sommer das Millionen-Angebot?
Frankfurt am Main - Fünf Bundesligatore hat Eintracht Frankfurts Younes Ebnoutalib in dieser Saison bereits auf dem Deckel und ist dazu frischgebackener deutscher Nationalspieler. Kein Wunder also, dass viele große Klubs den 23-Jährigen intensiv beobachten.
Allen voran Tottenham Hotspur, wie die Fußballspezialisten des britischen Medienportals "TEAMtalk.com" berichten.
Demnach waren Scouts der Nordlondoner am vergangenen Freitag im Waldstadion, um vorrangig Mikey Moore, die Spurs-Leihgabe an den 1. FC Köln, zu beobachten.
Der 19-Jährige kam allerdings erst in der 68. Minute aufs Feld und konnte auch nur wenig glänzen. Ganz anders Ebnoutalib, der eine gute Leistung zeigte und auch das goldene Tor zum 1:0 (77.) erzielen konnte.
Das soll den Scouts sehr gut gefallen haben, denn wie "TEAMtalk" weiter berichtet, habe man bei den Spurs Ebnoutalib bereits seit Jahresbeginn auf dem Schirm und verfolge seine Entwicklung sehr interessiert.
Seit Sommer hat sich Ebnoutalibs Marktwert mehr als verdoppelt
Nachdem der 23-Jährige nach seinem Wechsel Anfang 2026 von der SV Elversberg zur Eintracht von einer langwierigen Verletzung zurückgeworfen wurde, startet er in dieser Saison voll durch. Eine Folge ist, dass sich sein Marktwert seit dem vergangenen Sommer von acht auf - laut "Transfermarkt.de" - mittlerweile 18 Millionen Euro mehr als verdoppelt hat.
Das dürfte einen derart finanzkräftigen Verein wie Tottenham Hotspur nicht schrecken, auch wenn es sportlich seit zweieinhalb Jahren ja alles andere als gut läuft. So konnte der Tabellen-16. der Premier League am vergangenen Montag gegen Aufsteiger Coventry City den gerade einmal ersten Saisonsieg einfahren (3:1).
Laut "TEAMtalk" will man bei den Spurs Ebnoutalib weiter intensiv beobachten. Sollte im kommenden Sommer dann ein Angebot bei den Hessen hereinflattern, könnte der nächste dicke Millionendeal fällig werden.
Der Spieler besitzt einen Vertrag bis 2031, bei seinem aktuellen Marktwert scheint eine Ablösesumme von 25 bis 35 Millionen Euro realistisch. Sollte Ebnoutalib aber weiterhin so gut treffen, könnte sich diese auch locker auf über 50 Millionen Euro erhöhen.
Titelfoto: Florian Wiegandt/dpa

