Nach Remis im Eintracht-Debüt: Riera glücklich über drei Dinge seiner "hungrigen Löwen"

Frankfurt am Main - Weiter sieglos, aber vorerst zufrieden! Eintracht Frankfurt schaffte es auch im neunten Pflichtspiel in Folge nicht, den Bock umzustoßen und endlich zu gewinnen. Neu-Coach Albert Riera (43) war anschließend trotzdem guter Dinge.

Der neue Eintracht-Cheftrainer Albert Riera (43) war mit der Herangehensweise seiner Mannschaft beim 1:1-Unentschieden bei Union Berlin fürs Erste zufrieden.  © Soeren Stache/dpa

"Ich achte nicht so sehr auf den Spielstand. Ich konzentriere mich darauf, viele gute Dinge zu tun, und bin mir sicher, dass sich das Ergebnis dann einstellen wird", erklärte der Spanier nach dem 1:1 bei Union Berlin.

"Ich habe sehr viele gute Dinge gesehen", führt er weiter aus. Vor allem mit der Energie, Leidenschaft und Dominanz seines neuen Teams sei er zufrieden gewesen.

Dem stimmte auch Sportvorstand Markus Krösche (45) zu: "Der Trainer ist vier Tage da und wir haben schon einen guten Schritt gemacht, vor allem in der Kompaktheit."

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Gleichwohl sah er auch, dass die Adlerträger weiterhin zu wenig zielstrebig im Angriffsdrittel agieren. "In der einen oder anderen Situation haben wir es verpasst, den Ball in die Spitze zu spielen", so Krösche.

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Eintracht Frankfurt gab den Sieg gegen Union Berlin spät aus der Hand

Auch SGE-Kicker Hugo Larsson (21) blies ins selbe Horn und gab zudem Einblicke in Rieras Kabinenansprache vor der Partie. "Wir sollten hungrig wie Löwen sein und dominant Fußball spielen. Ich denke, das haben wir gut umgesetzt. Das Remis ist okay, darauf können wir aufbauen. Schade, dass wir das Gegentor gefühlt eine Minute nach der Führung kriegen."

In der 84. Spielminute hatte Nathaniel Brown (22) die Eintracht mit einem sehenswerten Volley-Kracher spät in Führung gebracht. Doch fast im Gegenzug riss Oscar Höjlund (21) im Strafraum Rani Khedira (32) um, sah Gelb-Rot und verursachte damit einen Elfmeter, den Leopold Querfeld (22) in der 87. Minute zum 1:1-Endstand verwandelte.

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Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 20 74:18 51
2 Borussia Dortmund 20 41:19 45
3 TSG 1899 Hoffenheim 20 43:23 42
4 VfB Stuttgart 20 37:26 39
5 RB Leipzig 20 38:27 36
6 Bayer 04 Leverkusen 19 38:26 35
7 Eintracht Frankfurt 21 41:46 28
8 SC Freiburg 20 31:33 27
9 1. FC Union Berlin 21 26:34 25
10 1. FC Köln 20 29:32 23
11 FC Augsburg 20 24:37 22
12 Borussia Mönchengladbach 20 24:33 21
13 Hamburger SV 19 19:29 19
14 VfL Wolfsburg 20 28:42 19
15 SV Werder Bremen 20 22:38 19
16 1. FSV Mainz 05 20 23:33 18
17 FC St. Pauli 20 18:34 14
18 1. FC Heidenheim 20 19:45 13

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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