SGE-Neuzugang Amenda: Wer seinen Wechsel beeinflusste und wer sein großes Vorbild ist!

Frankfurt am Main - Aurèle Amenda (20) gilt als eines der größten Verteidiger-Talente im europäischen Fußballgeschäft. In seinem ersten Interview als Adlerträger verrät er, wer ihm zu seinem Eintracht-Wechsel riet und wer sein großes Vorbild ist.

Aurèle Amenda (20, r.) hat durchaus Chancen gehabt, bei der EM in Deutschland sein Debüt in der A-Nationalmannschaft zu geben.
Aurèle Amenda (20, r.) hat durchaus Chancen gehabt, bei der EM in Deutschland sein Debüt in der A-Nationalmannschaft zu geben.  © Andreea Alexandru/AP/dpa

Bei der aktuell laufenden Fußball-Europameisterschaft in Deutschland ist Aurèle Amenda nicht für den endgültigen Kader der Schweizer Nationalmannschaft nominiert worden. Dies lag vornehmlich an einer Sehnenverletzung im Oberschenkel, die er sich kurz vor dem Turnier zuzog.

Auch für Eintracht Frankfurt wird Amenda deshalb wohl vorerst ausfallen und könnte bei gutem Heilungsverlauf im August erstmalig ins Mannschaftstraining einsteigen.

Wie es zu seiner Entscheidung für einen Wechsel in die Mainmetropole kam, erklärte der Youngster nun in einem klubeigenen Interview. "Ich hatte Djibi am Telefon und von ihm nur positive Sachen gehört. Deshalb war mein Plan klar, dass ich nach Frankfurt kommen möchte", verrät Amenda, dass der Ex-Frankfurter Djibril Sow (27) eine große Rolle bei seiner Zusage spielte.

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Und sogar der Sportchef bei seinem vorigen Klub Young Boys Bern habe ihm nur gute Sachen über Frankfurt erzählt. Klingt erst einmal unlogisch, ergibt aber Sinn, wenn man weiß, dass es sich dabei um Christoph Spycher (46) handelt, der ebenfalls eine positive SGE-Vergangenheit vorzuweisen hat.

Aurèle Amenda hat seine Einstellung zum Leistungssport von verstorbenem US-Star

Mit den Young Boys Bern sammelte Amenda in der abgelaufenen Saison unter anderem auch Champions-League-Erfahrung gegen RB Leipzig.
Mit den Young Boys Bern sammelte Amenda in der abgelaufenen Saison unter anderem auch Champions-League-Erfahrung gegen RB Leipzig.  © RONNY HARTMANN/AFP

Einen Makel hat der 20-Jährige hinsichtlich seiner Karriere allerdings selbst ausgemacht. Trotz zwei Meisterschaften und einem Pokalsieg mit Bern sowie seinem Profidebüt mit 16 Jahren im Jahr 2022 gelang Amenda bislang nämlich noch kein einziger Treffer. Dies soll sich nun ändern.

"Bei Eintracht Frankfurt werde ich auf jeden Fall mein erstes - und gleichzeitig nicht letztes - Tor schießen", verspricht er.

Die richtige Einstellung für seine sportliche Karriere zieht sich Amenda dabei unter anderem von einer ganz bestimmten und leider bereits verstorbenen Ex-Sportgröße: "Ich will immer gewinnen! Meine Inspiration ist Kobe Bryant."

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Von dem 2020 bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommenen Bryant (†41) habe Amenda gelernt, "jeden Tag mit dem Willen aufstehen, besser als gestern zu werden. Diese Einstellung gefällt mir."

Sein fußballerisches Vorbild ist indes der Spanier Sergio Ramos (38) - durchaus nachvollziehbar!

Titelfoto: RONNY HARTMANN/AFP

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