Tottenham und Juve haben Ebnoutalib längst im Blick: Wie sieht Reaktion der Eintracht-Bosse aus?
Frankfurt am Main - Younes Ebnoutalib (23) hat einen rasanten Aufstieg hingelegt: Vor knapp zwei Jahren kickte er noch in der Regionalliga, inzwischen stehen sogar Auftritte in der Nationalmannschaft zu Buche. Das weckt Begehrlichkeiten.
Der Stürmer der Frankfurter Eintracht entwickelt sich zu einem der spannendsten Offensivspieler, was natürlich Bundestrainer Jürgen Klopp (59) nicht verborgen geblieben ist. Im September feierte der 23-Jährige gegen die Niederlande sein Debüt, auch gegen Griechenland durfte er drei Tage später ran.
In Frankfurt ist Ebnoutalib noch bis zum Sommer 2031 gebunden. Geholt hatten ihn die Bosse im Januar von der SV Elversberg. Zuvor stand er nach einer vereinslosen Phase für den FC Gießen von Juni 2024 bis Januar 2025 auf dem grünen Rasen.
Durch seine Leistungen hat sich der gebürtige Frankfurter nicht nur in die Herzen der Fans und die Nationalmannschaft gespielt, auch im Fokus von internationalen Klubs befindet er sich längst.
Nach Informationen von "Sky Sport" haben gleich mehrere europäische Topvereine ihr Interesse an dem Senkrechtstarter, welcher alle Erwartungen übertrifft, hinterlegt. Unter anderem sollen Tottenham Hotspur aus der englischen Premier League sowie Juventus Turin aus der italienischen Serie A zu den Klubs gehören, die den Angreifer ganz genau im Blick behalten.
Scouts der Spurs sollen unter anderem aus dem Nordosten Londons schon den Weg ins Waldstadion angetreten haben.
Leistung zahlt sich aus! Younes Ebnoutalib winkt bei Eintracht Frankfurt eine Gehaltserhöhung
Acht Tore und zwei Assists hat Ebnoutalib derzeit wettbewerbsübergreifend in bislang acht Spielen der Bundesliga und zwei Auftritten im DFB-Pokal auf dem Konto. Aus dem Frankfurter Offensivspiel ist er längst nicht mehr wegzudenken, Trainer Adi Hütter (56) weiß, was er am Offensivakteur hat.
Das Interesse komme dem Bericht zufolge für die Chefetage der Hessen keinesfalls überraschend.
Die Ausgangslage dürfte die Verantwortlichen sehr entspannt auf dieses reagieren lassen. Durch den langen Vertrag, aber auch die enge Bindung und Liebe zu seiner Heimatstadt scheint ein Abgang aus der Mainmetropole nicht zeitnah der Plan zu sein.
Da es im Fußballgeschäft mitunter jedoch schnell gehen kann, herrscht dennoch Handlungsbedarf.
Es dürften Anpassungen am Gehalt auf dem Zettel stehen. Der neue Sportvorstand Joti Chatzialexiou (50) kann und muss folglich bei seinem Dienstantritt im Februar des nächsten Jahres direkt sein Geschick unter Beweis stellen.
Titelfoto: Marcus Brandt/dpa

