Darum verpassten Energie-Fans den Anstoß gegen Braunschweig

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Burg - Was für eine Tragödie. Und damit ist der Absturz eines Kleinflugzeuges gemeint, das am Freitagnachmittag brachial auf der A2 aufschlug und den beiden Insassen das Leben kostete.

Die Nachwehen des abgestürzten Kleinflugzeuges sorgten kurzzeitig für eine Vollsperrung der A2.
Die Nachwehen des abgestürzten Kleinflugzeuges sorgten kurzzeitig für eine Vollsperrung der A2.  © Thomas Schulz/dpa

Unter Teams und Spielern machte sich die Nachricht vor Anpfiff nur kleckerweise breit. Pele Wollitz (61) erklärte später: "Die Spielvorbereitung war bei uns schon abgeschlossen. Dennoch haben wir es mitbekommen. Tragisch. Ich glaube, es sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Erstmal alles Gute für die Familien, dass sie dies verkraften."

Verkehrstechnisch löste die schreckliche Nummer kurzzeitig eine Vollsperrung der Autobahn aus, die nach wenigen Stunden wieder aufgehoben wurde.

Pech für jene Cottbus-Fans, die zu der Zeit auf dieser Route aus der Lausitz oder Berlin Richtung Braunschweig unterwegs waren. Kurzzeitig sei eine Verschiebung des Anstoßes diskutiert worden, letztlich wurde pünktlich angepfiffen.

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Zugleich konnte erstaunlich schnell der Verkehr wieder aufgenommen werden. Und da sich die Nachricht schnell verbreitete, konnten wohl der ein oder andere Anhänger vor dem Stau von der Autobahn abfahren.

Der Flugzeug-Absturz löste einen Stau auf der Autobahn aus. (Archivfoto)
Der Flugzeug-Absturz löste einen Stau auf der Autobahn aus. (Archivfoto)  © Peter Steffen/dpa

In den sozialen Medien meldeten sich einige (wenige) FCE-Fans, die nach Aufhebung der Vollsperrung partout umdrehten, weil sie es nicht mehr rechtzeitig zum Anstoß geschafft hätten.

Anderen Anhänger trafen erst zur Pause ein.Gemäß TAG24-Infos seien nach ersten Schätzungen etwa 50 bis 100 Fahrzeuge nach Spielbeginn, aber spätestens zur Halbzeit eingetrudelt.

Eintracht Braunschweig - Energie Cottbus: Magerkost auf dem Platz, Feuerwerk auf den Rängen

Im Cottbuser Gästeblock leuchtete es mehrfach lichterloh.
Im Cottbuser Gästeblock leuchtete es mehrfach lichterloh.  © Swen Pförtner/dpa

Tore oder ein Offensiv-Spektakel verpassten sie nicht. Im Angriffsspiel lieferten beide Teams Magerkost. Das fast folgerichtige Ergebnis: 0:0.

Weder Braunschweig noch Cottbus knackten an diesem Abend einen Expected-Goals-Wert von mindestens 1,0. Der Pfostenschuss von Energies Christian Kinsombi nach 14 Minuten sollte die gefährlichste Aktion des ganzen Spiels bleiben.

Stattdessen gab es zumindest auf den Rängen immer wieder Feuerwerk. Die Energie-Ultras, die erst wenige Minuten vor Anpfiff eintrafen, zündeten - genauso wie die Eintracht-Anhänger - mehrfach Pyro.

Cottbus ohne Spektakel, aber mit Teilerfolg in Braunschweig
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Respektable 2000 Cottbuser hatten die Auswärtsreise an einem Wochentag angetreten. FCE-Kapitän Leo Bittencourt (32) stellvertretend: "Ich wünsche allen eine gute Heimreise, bitte vorsichtig fahren und hoffentlich gut nach Hause kommen."

Titelfoto: Thomas Schulz/dpa

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