Emotions-Ausbruch bei Borgmann! Energie-Kapitän macht den Fans vor Flutlicht-Hit eine Ansage
Cottbus - Das war ein Statement in doppelter Hinsicht! Nicht nur die Leistung gegen Havelse nach schweren Wochen war beeindruckend, sondern auch der Support. Über 1000 Energie-Fans hatten sich am Ostersamstag auf den Weg ins Eilenriedestadion nach Hannover gemacht und die komplette Gegengerade in Rot-Weiß getaucht.
"Guck dir das mal an, wie viele Zuschauer hier sind. Unglaubliche Unterstützung", sprudelte es aus Kapitän und Torschütze Axel Borgmann (31) in den Cottbuser Vereinsmedien heraus.
Sein Team hat sich durch den hochverdienten 3:0-Sieg nicht nur eindrucksvoll im Aufstiegskampf zurückgemeldet, sondern auch rechtzeitig die Energie-Anhänger wieder angezündet.
Teil 1 der Mission erledigte die Wollitz-Elf mit bemerkenswerter Überzeugung. Borgmann: "Wir haben es gesagt: Wir müssen hier den ersten Schritt gehen in der Englischen Woche."
Nach dem Rausch-wärtssieg geht's schon am Dienstag (19 Uhr) gegen 1860 München weiter, Borgmann frohlockt:
"Ich freue mich auf Dienstag. Und dann werden wir ein unfassbares Spiel abliefern und die nächsten drei Punkte holen gegen Sechzig. Macht das Stadion voll, ausverkauft. Auf geht's, komm!"
Energie Cottbus: Aus Abgesang ist wieder Glaube geworden, Axel Borgmann von Aufstieg überzeugt
Huch, so emotional erlebt man den Kapitän nicht aller Tage. Borgmann weiß, welche Stunde geschlagen hat.
Am Wochenende waren für die drittletzte Partie daheim schon knapp 14.000 Tickets weg, auch der Gästeblock wird prall gefüllt sein.
Trainer Pele Wollitz (60) prophezeite schon vor dem Schicksalsspiel gegen Havelse: "Dienstag das Spiel macht richtig Spaß, wenn wir Samstag gewinnen."
Plötzlich hat sich der Abgesang vor der Länderspielpause wieder in Glauben gewandelt. Ein Sieg gegen die Sechzig, dann wären die Löwen eliminiert und die Weichen endgültig auf Aufstieg gestellt.
Für die Mission "erster Heimsieg nach vier Remis" werden die ins Training zurückgekehrten Leon Guwara (29) und Tolga Cigerci (34) voraussichtlich noch nicht bereit sein.
Kein Problem, so Borgmann bei MagentaSport: "Wir sind weiter als letztes Jahr und sind besser von der Breite her. Ich bin absolut davon überzeugt, dass wir es schaffen können."
Titelfoto: IMAGO / Steffen Beyer

