Irres Wollitz-Versprechen vor Endspiel! Bei Aufstieg "gebe ich jedem Fan Bier aus"
Cottbus - Dieser Aufstieg wäre auch einer der Fans! Gut 6000 Cottbuser werden am Samstag in Regensburg ihr Team zum Aufstieg nach vorne peitschen. Klappt das, will Einheizer Pele Wollitz (60) allen Bier und Bratwurst ausgeben.
TAG24 erinnert sich an ein Interview des Trainers aus dem November des Vorjahres. Schon damals war Cottbus oben dabei, das Wunder von der Lausitz aber noch weit weg.
Wollitz kündigte seinerzeit für den Aufstiegsfall an: "Ich würde da über den Zaun springen, ich würde mit den Fans eine Polonaise machen. Ich bedanke mich bei jedem Einzelnen und geb denen auch eine Biermarke, sodass er sich ein Bier holen kann. Kein Problem."
Ein Mann, ein Wort? TAG24 hakte auf der Pressekonferenz am Himmelfahrtmorgen nach: "Ich kann auch zwei Bier ausgeben, kein Problem. Ich kann auch jedem Fan drei Bier ausgeben. Ich gebe denen auch sogar eine Bratwurst aus und haue einen Senf drauf, weil die haben es verdient, die haben es wirklich verdient."
Steigt Energie auf, dürfen nicht nur die Fans zum Partybiest werden – der Trainer höchstpersönlich würde als Partykapitän vorangehen, solange es der Körper zulässt.
"In den letzten Jahren hat die Mannschaft verstanden, wie man ein Publikum mitnimmt. Und das Publikum hat noch mehr erstanden, wie man eine Mannschaft in schwierigen Situationen unterstützt. Das ist ein Match", gab Wollitz einen großen Dank an Energies Anhänger zurück.
Pele Wollitz: Für den Trainer würde sich mit der Rückkehr in die 2. Bundesliga ein Kreis schließen
Und für Wollitz persönlich? Wäre die Rückkehr in die 2. Bundesliga sein Meisterwerk. Energie zählt nicht zu den finanzstärksten Vereinen der 3. Liga, dümpelte viele Jahre in der Regionalliga dahin. Ein Aufstieg käme einem mittelgroßen Wunder gleich.
"Ich wäre zum ersten Mal für mich persönlich, das gebe ich zu, stolz, einen Klub mit diesen Möglichkeiten in so eine Situation zu bringen. Ich bin nicht der Hauptteil, aber ich bin ein Teil davon", so der Trainer.
2011 hatte Wollitz Cottbus zum ersten Mal verlassen, damals war der Verein ein stabiles Mitglied im Unterhaus. Am Samstag könnte sich der Kreis schließen – und Wollitz mit den leidensfähigen Fans auf ein Bier anstoßen.
Titelfoto: Frank Hammerschmidt/dpa
