FC Bayern auf Asien-Tour: 50-Millionen-Mann Kim vor Debüt, Mega-Lob für Gnabry

München/Tokio - Neuzugang Min-Jae Kim (26) wird im zweiten Testspiel des FC Bayern München auf der Asienreise erstmals für den deutschen Fußball-Rekordmeister auflaufen.

Min-Jae Kim (26) wechselte für 50 Millionen Euro von SSC Neapel an die Isar.
Min-Jae Kim (26) wechselte für 50 Millionen Euro von SSC Neapel an die Isar.  © Sven Hoppe/dpa

Trainer Thomas Tuchel (49) kündigte das mit Spannung erwartete Debüt des 50 Millionen Euro teuren Abwehrhünen in der Partie gegen den japanischen Erstligisten Kawasaki Frontale am Samstag (12 Uhr) im Nationalstadion von Tokio an.

"Kim wird eine Halbzeit spielen. Wir freuen uns auf sein Debüt. Das gibt ihm hoffentlich einen Schub", sagte Tuchel am Freitag vor dem Training im Stadion.

Bei der 1:2-Pleite gegen Manchester City war der vom italienischen Meister SSC Neapel verpflichtete Südkoreaner Kim wegen seines Trainingsrückstandes noch nicht von Tuchel eingesetzt worden.

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Kim könnte bei seiner Bayern-Premiere im Abwehrzentrum gleich zusammen mit Matthjis de Ligt (23) verteidigen. Der Niederländer ist nach einer Wadenverletzung wieder fit.

"Wir hoffen, dass auch Matthijs zurückkommt, dann haben wir zwei neue Optionen", sagte Tuchel.

FC Bayern: Infekt stoppt Mathys Tel

Thomas Tuchel (49) sprach in den höchsten Tönen von Serge Gnabry (28).
Thomas Tuchel (49) sprach in den höchsten Tönen von Serge Gnabry (28).  © Sven Hoppe/dpa

Ausfallen könnte dagegen Angreifer Mathys Tel (18), der gegen Man City das Münchner Tor erzielt hatte. "Mathys ist der einzige Spieler, der heute fehlt. Er hat sich einen kleinen Infekt eingefangen und ist im Hotel geblieben", berichtete Tuchel.

Man müsse abwarten, ob der 18 Jahre alte Franzose am Samstag spielen könne. Tuchel lobte Sturmjuwel Tel: "Er macht es gut, gibt Gas im Training, ist Teil der Gruppe und kämpft um seinen Platz."

Für Serge Gnabry (28) hatte der FCB-Coach bemerkenswert viel Lob übrig. Ungefragt äußerte sich der Trainer über den bei der Pressekonferenz neben ihm sitzenden Offensivspieler, der beim deutschen Meister zeitweise auch als Verkaufskandidat galt.

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"Serge hat alles, was man braucht, um eine erfolgreiche Mannschaft zu bauen. Nicht nur von seiner (fußballerischen) Qualität, die er zweifellos hat, aber auch als Mensch, als Charakter", erklärte Tuchel. Er bescheinigte dem 28-Jährigen einen unglaublichen Fleiß, Bescheidenheit und dazu großen Mannschaftsgeist.

Serge Gnabry: "Ich fühle mich sehr wohl beim FC Bayern"

Gnabry sieht seine Zukunft ganz klar in München.
Gnabry sieht seine Zukunft ganz klar in München.  © Sven Hoppe/dpa

"Er hat jeden Tag Lust auf Training und ist immer bereit, alles für die Mannschaft zu geben. Deshalb hat Serge schon wirklich alles, was man braucht, wenn man eine Mannschaft auf dem allerhöchsten Niveau basteln möchte. Dann kann man als Trainer sehr froh sein, wenn Serge im Team ist", schloss Tuchel seine Hymne auf Gnabry.

Zuvor hatte der Angreifer angesprochen auf viele Wechselgerüchte auch um seine Person betont, dass er seine Zukunft beim Rekordmeister sehe. "Es ist noch niemand gekommen, deswegen bin ich noch entspannt. Ich fühle mich sehr wohl beim FC Bayern", sagte Gnabry:

"Ich habe letztes Jahr einen neuen Vertrag unterschrieben, deswegen gibt es da im Moment keine Diskussionen" - und das schon gar nicht nach der extremen Wertschätzung durch Tuchel.

Gnabrys Vertrag läuft noch drei Jahre. Die vergangene Saison war bei ihm von Höhen und Tiefen geprägt. Gerade im Endspurt zur nächsten deutschen Meisterschaft erzielte Gnabry jedoch wichtige Tore.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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