Trotz Fünf-Tore-Polster: FC Bayern hat vor Bergamo ein großes Problem

Von Klaus Bergmann

München - Nach dem 6:1 in Italien empfängt der FC Bayern am Mittwoch (21 Uhr/DAZN) mit einem beruhigenden Vorsprung Atalanta Bergamo in der heimischen Arena. Doch wer wird für den FCB im Tor stehen?

Sven Ulreich (2.v.l.) rückte ins Münchner Tor und verletzte sich. Der FC Bayern hat momentan ein waschechtes Keeper-Problem.  © Federico Gambarini/dpa

Mit diesem Polster dürfte der Einzug ins Viertelfinale für den deutschen Fußball-Rekordmeister in der Allianz-Arena trotz einiger personeller Ausfälle nur noch Formsache sein. 

Die wichtigste Frage vor dem Anpfiff lautet: Wer steht im Bayern-Tor? Eine womöglich überstürzte Rückkehr von Kapitän Manuel Neuer (39) ist kurz nach einem zweiten Muskelfaserriss in der Wade nicht vorgesehen. 

Stellvertreter Jonas Urbig (22) hatte sich beim Hinspiel eine Gehirnerschütterung zugezogen, konnte aber wieder trainieren. Trainer Vincent Kompany (39) kündigte seinen Einsatz an, falls die Ärzte grünes Licht nach der Kopfverletzung geben. Ansonsten würde der 16 Jahre alte Königsklassen-Debütant Leonard Prescott (16) zum Einsatz kommen.

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Fehlen werden die gesperrten Joshua Kimmich (31) und Michael Olise (24) sowie die verletzten Jamal Musiala (23) und Alphonso Davies (25). 

Der mögliche Gegner im Viertelfinale ist schon klar. Es wäre Real Madrid, das sich am Dienstagabend im Achtelfinale gegen Manchester City durchsetzen konnte.

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