Aue - Die Würfel sind gefallen! Aue-Cheftrainer Khvicha Shubitidze hat sich auf die Nummer eins festgelegt. Nur wer es denn nun wird, darüber hüllt sich der 51-Jährige zunächst in Schweigen.
"Ich bitte darum, dass die Entscheidung zuerst den Spielern mitgeteilt und danach erst offiziell gemacht wird. Alles andere wäre nicht fair und eine falsche Umgangsweise", erklärte "Shubi" zur Pressekonferenz vor dem Saisonauftakt gegen die VSG Altglienicke am Sonnabend (14.30 Uhr) im Erzgebirgsstadion. Gleiches gilt für die weiteren vakanten Positionen in der Startelf.
"Die Entscheidungen, die wir treffen mussten, haben wir uns nicht leicht gemacht, sodass sich alles ein paar Tage nach hinten geschoben hat", sagt Shubitidze.
Rätselraten um die neue Nummer eins oder ist die Sache eigentlich klar? Kaderplaner Steffen Ziffert hatte zumindest zur Verlängerung mit Martin Männel gesagt, dieser werde 2026/27 nicht als Nummer eins gesetzt sein.
"Aber wenn die Mannschaft ihn mit all seiner Erfahrung braucht, ist er wie in den vergangenen 18 Jahren zur Stelle", so Ziffert.
Macht Martin Männel das Rennen um den Platz zwischen den Pfosten?
Max Uhlig ging als designierte Nummer eins in die Vorbereitung und erhielt auch die Generalprobe gegen Schalke 04, um sich auszeichnen zu können. Der 19-Jährige zeigte dabei neben sehr guten Paraden auch ein, zwei Wackler.
Zieht Aue die Wachablösung durch oder macht der weitaus erfahrenere Männel auf der Zielgeraden das Rennen um den Platz zwischen den Pfosten?
Fakt ist: Männel ist mit 38 Jahren und bald 600 Pflichtspielen auf dem Buckel der mit Abstand erfahrenste Keeper der Regionalliga Nordost und, wenn fit, leistungstechnisch unter den Top drei der Schlussleute ligaweit anzusiedeln.
Uhlig gilt als großes Torhüter-Talent. Um eine so große Leistungsdichte wird die Konkurrenz Aue mit Sicherheit beneiden.