Aue-Kicker Danhof: "Man hat gesehen, dass wir es können"

Aue - Tim Danhof (25) ist einer der Gewinner, seitdem Carsten Müller (51) den FC Erzgebirge Aue als Interimstrainer übernahm. Als Rechtsverteidiger schaltet sich der 25-Jährige auffällig oft in die Offensive ein, was dem Auer Spiel guttut.

Voller Einsatz: Tim Danhof (25, vorn) rasselt mit Simon Handle (29) von Viktoria Köln zusammen.
Voller Einsatz: Tim Danhof (25, vorn) rasselt mit Simon Handle (29) von Viktoria Köln zusammen.  © imago/eibner

Danhof war in den letzten vier Partien in der 3. Liga sowie jüngst im Landespokal in Bautzen gesetzt, profitierte dabei aber auch vom verletzungsbedingten Ausfall Anthony Baryllas (25).

Dadurch rutschte der gebürtige Erlanger hinten rein. Zuvor bot ihn Müller auch im Mittelfeld auf, wo Danhof in Oldenburg zum 3:1 traf.

Doch auch hinten drin wusste Danhof zu überzeugen, gerade beim 1:1 gegen Elversberg, aber auch in Dortmund (1:0) oder zuletzt bei Budissa Bautzen (4:0).

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Das sorgt für Zuversicht und Optimismus. Danhof: "Wir gehen mit einem Aufschwung in die Winterpause, denn wir haben die letzten sechs, sieben Spiele viel gepunktet."

Für ihn hat Aue definitiv das Zeug, sich im neuen Jahr aus der Abstiegszone herauszuarbeiten. Doch dazu braucht es etwas Wesentliches, was dem Absteiger bislang komplett abging.

"Die Qualität im Kader ist auf jeden Fall da, wir müssen sie aber jede Woche und nicht nur einmal alle drei, vier Wochen auf den Platz bekommen. Ansonsten wird es schwierig", fordert Danhof.

Aue-Spieler Danhof freut sich auf Winterurlaub: "Es geht heim zur Familie und Freundin"

Im Oktober traf Tim Danhof (r.) mit diesem Schuss zum 3:1 gegen Oldenburg.
Im Oktober traf Tim Danhof (r.) mit diesem Schuss zum 3:1 gegen Oldenburg.  © imago/osnapix

Dies seien auch die Stellschrauben, an die man in der Winterpause heranmüsse. "Man hat gesehen, dass wir es können, siehe Elversberg, phasenweise gegen den BVB oder Oldenburg. Nun müssen wir versuchen, Konstanz hineinzubekommen", meint der Abwehrspieler.

Da dies immer auch eine mentale Kiste ist, freut sich Danhof, in den etwas mehr als zwei Wochen Winterurlaub abschalten zu können: "Es geht heim zur Familie und Freundin, um mal wieder den Kopf freizubekommen."

Ab 8. Dezember zum Trainingsauftakt heißt es für den Tabellen-18. dann, zur Aufholjagd zu blasen, um in den verbleibenden 21 Punktspielen das noch eng beieinanderliegende Feld von hinten aufzurollen.

Titelfoto: imago/eibner

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