Bärenstark! Erzgebirge Aue legt nach Derbysieg gegen Carl Zeiss Jena nach

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Aue - Erzgebirge Aue vergoldet den Derbysieg gegen Zwickau mit einem hart erkämpften 1:0 (0:0)-Heimsieg über den direkten Tabellennachbarn Carl Zeiss Jena am Samstag. Die Lila-Weißen schieben sich damit an den Thüringern vorbei auf den sechsten Platz vor.

Vor dem Spiel gedachten Fans und Spieler beider Mannschaften dem kürzlich verstorbenen und ehemaligen Trainer beider Mannschaften, Heiko Weber, mit einer Gedenkminute.
Vor dem Spiel gedachten Fans und Spieler beider Mannschaften dem kürzlich verstorbenen und ehemaligen Trainer beider Mannschaften, Heiko Weber, mit einer Gedenkminute.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Veilchen-Coach Khvicha Shubitidze besann sich dann doch auf die alte Fußballweisheit: "Never change a winning team." Hieß: Der nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder spielberechtigte Top-Torjäger Tim Maciejewski nahm vorerst auf der Bank Platz.

Die erste Halbzeit war an und für sich schnell erzählt, denn beide Teams boten sich einen Abnutzungskampf, ohne zu nennenswerten Chancen zu kommen. Dafür war es ein rassiges Duell auf Augenhöhe.

Emotional wurde es vor Anpfiff, als dem kürzlich verstorbenen Heiko Weber gedacht wurde, der als Trainer in beiden Vereinen seine Spuren hinterlassen hatte. Dazu zündelten beide Fanlager immer wieder.

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Bis der Funke auf den Rasen überspringen sollte, dauerte es dagegen noch etwas. Aue ließ wenig zu, tat sich im Spielaufbau aber gerade im letzten Drittel schwer, wo es an der nötigen Präzision mangelte.

Pyrotechnik im Jena-Fanblock.
Pyrotechnik im Jena-Fanblock.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Bär (57.) überwand den geschlagenen Jena-Keeper

Jubel bei den Veilchen nach dem 1:0.
Jubel bei den Veilchen nach dem 1:0.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Der Dosenöffner war Simon Skarlatidis' strammer Schuss, den Jenas Schlussmann Till Härting nur prallen lassen konnte. Bär (57.) schaltete am schnellsten und überwand den geschlagenen Keeper.

Christoph Pauling (64.) verstolperte die große Möglichkeit für eine Art Vorentscheidung zu sorgen. Der Schacht hatte mit dem Seitenwechsel die Schlagzahl deutlich erhöht und gab weiterhin den Ton an.

Nachdem der eingewechselte Derby-Held Finn Heidrich auf rechts vom bereits verwarnten Sören Reddemann (77.) nur per Foul gestoppt werden konnte, agierten die Hausherren die letzte Viertelstunde in Überzahl.

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Mit Aurel Loubongo (81.), dessen Schuss auf der Linie geklärt wurde, und einem abgefälschten Schuss von Bär (84.) hatten die Veilchen die Gelegenheit, den Sack zuzumachen. So rannten die dezimierten Gäste nochmal an - allerdings erfolglos.

Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag

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