Erzgebirge Aue verliert auch gegen den Halleschen FC: Bester Torjäger fürs Bezirksderby gesperrt

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Aue - Bonjour Tristesse bei Erzgebirge Aue! Die Veilchen verlieren am Sonntag ihr Heimspiel gegen den Halleschen FC mit 0:1 (0:0) und versinken durch die dritte Punktspiel-Niederlage in Serie langsam im grauen Mittelmaß der Regionalliga Nordost. Dazu wird Tim Maciejewski nächste Woche gegen den FSV Zwickau gesperrt fehlen.

Platzverweis für Aue-Spieler Tim Maciejewsk (25).
Platzverweis für Aue-Spieler Tim Maciejewsk (25).  © PICTURE POINT / S. Sonntag

In den letzten Wochen hatten tiefstehende Gegner den Schacht vor schier unlösbare Probleme gestellt. Insofern war es eigentlich von Vorteil, dass Halle gar nicht daran dachte, sich hinten reinzustellen, sondern aktiv am Spiel teilnahm.

Nur wie ging die Shubitidze-Elf mit diesem Umstand um? Sie versuchte es mit tiefen Bällen auf Christoph Pauling oder auch Aurel Loubongo, die beide für Nils Lihsek und Simon Skarlatidis neu in die Startelf gerückt waren. Doch dieses Mittel der Wahl verpuffte aufgrund der schlechten Umsetzung.

Gleiches galt für die Eingaben von den Außen auf Marcel Bär, der einmal mehr mangels adäquater Zuspiele in der Luft hing. Je länger die erste Halbzeit ging, desto unruhiger und murrender wurde es auf den Rängen - ausgenommen Block O/P.

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Aber wem mochte man es verdenken. Das war schon ziemliche fußballerische Magerkost.

Tim Maciejewski fehlt nun im Bezirksderby

Tim Maciejewski (25) fehlt nun ausgerechnet im Bezirksderby.
Tim Maciejewski (25) fehlt nun ausgerechnet im Bezirksderby.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Die zweite Halbzeit knüpfte nahtlos daran an. Da fehlten Struktur und eine Spielidee. Stattdessen Pässe ins Nirvana oder sinnloses Gebolze. Die Gäste taten auch nicht wirklich viel fürs Spiel, bekamen es von Aue aber extrem leicht gemacht, als Sieger vom Platz zu gehen.

Zunächst stempelte der bereits verwarnte Tim Maciejewski seinen Gegenspieler vor dem Sechzehner und sah die Ampelkarte. Bitter: Einer der, wenn nicht gar der beste Veilchen-Kicker der letzten Wochen und mit sechs Treffern beste Torschütze fehlt ausgerechnet im Bezirksderby.

Der HFC zog in Überzahl langsam die Schlinge enger. Skurril: Weil sich Einwechsler Hugo Kaps bei der Herunternahme von Marcel Bär zu viel Zeit ließ und nicht sofort rein durfte, agierte Aue in der Schlussphase für einige Zeit nur zu neunt. Diese brenzlige Phase überstanden die Gastgeber unbeschadet und stemmten sich bis in die Nachspielzeit gegen eine neuerliche Niederlage.

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Dann bekamen sie auf der rechten Abwehrseite die Flanke nicht verhindert und am langen Pfosten kam Fabrice Hartmann (90.+1.) zum Kopfball - der späte Genickbruch.

Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag

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