FCE feiert mit 13:0-Pflichtspiel-Sieg Vereinsgeschichte!
Weißwasser - "Wir haben einen seriösen Job gemacht", sprach Erzgebirge Aues Cheftrainer Khvicha Shubitidze (52) aus, was des Favoriten Freud und des Underdogs Leid war. Die Veilchen machten mit Siebtligist VfB Weißwasser kurzen Prozess und feierten mit dem 13:0 (7:0) obendrein den höchsten Pflichtspielsieg der Auer Vereinsgeschichte.
Nicht einmal der Ehrentreffer war den Lausitzern vergönnt. "Damit wäre bei den Spielern die Siegermentalität gekränkt", unterstrich Shubitidze auch angesichts des gesunden Wettbewerbs um die Stammplätze für den Ligabetrieb.
Zumal der 52-Jährige den diesjährigen Einstand im Sachsenpokal auch entsprechend nutzte, um zahlreichen Spielern, die bisher in der zweiten Reihe standen, Spielzeit zu verschaffen.
Theo Kretschmer (19) begann zwischen den Pfosten und feierte wie Hugo Kaps (19) - beide entstammen der Kumpelschmiede - sein Profi-Debüt.
Neuzugang Daniel Fisl (26) begann ebenfalls erstmals in der Startformation und krönte seinen Einstand im lila-weißen Jersey mit einer Kopfball-Bogenlampe, die sich zum zwischenzeitlichen 4:0 ins Netz senkte.
"Freut mich, dass er gleich im ersten Pflichtspiel getroffen hat", sagte Kaderplaner Steffen Ziffert (62) zur Pause. Ebenfalls von Beginn an starteten Leon Prosche (19) sowie die Doppeltorschützen Finn Heidrich (19) und Christoph Pauling (26).
Leistungsträger konnten durchschnaufen
Die große Rotation hat ihren Zweck nicht verfehlt und obendrein dafür gesorgt, dass Leistungsträger wie Marcel Bär (34) einmal durchschnaufen konnten, nachdem zuvor acht Pflichtspiele in fünf Wochen absolviert worden waren - vom 34-jährigen Torjäger sogar allesamt über die komplette Spielzeit.
"Er darf sich auch mal ausruhen, denn er hatte zuletzt keine Minute Ruhepause gehabt", so "Shubi". Spätestens am Sonnabend zuhause gegen den FSV Luckenwalde wird Bär im Angriff wieder gefragt sein.
Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg
