Veilchen-Bilanz nach sieben Spielen: So schlägt sich Erzgebirge Aue bisher

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Aue - Für den massiven Umbruch, der bei Erzgebirge Aue im Sommer eingeleitet wurde, lesen sich vier Siege und zwei Remis aus den ersten sieben Spielen sehr ordentlich. Einzig die Derby-Niederlage beim Chemnitzer FC trübt die Bilanz etwas ein. Ansonsten gelang den Veilchen genau das, worauf es in der engen Regionalliga Nordost ankommt.

War es der Sieg bei Lok, der Aue so richtig in der Liga ankommen ließ? Auf alle Fälle war die Freude danach riesig.
War es der Sieg bei Lok, der Aue so richtig in der Liga ankommen ließ? Auf alle Fälle war die Freude danach riesig.  © picture point/Sven Sonntag

"Du musst eigentlich immer punkten. Wenn du mal verlierst, muss du zusehen, danach sofort wieder zu gewinnen. Die Spiele sind in dieser Liga so eng, dass es oftmals um Nuancen geht", erklärte Kapitän Marcel Bär (34) jüngst nach dem knappen 2:1-Last-Minute-Sieg bei Lok Leipzig.

Sein gekonnter Lupfer in der 92. Minute war so eine Nuance, die kurz zuvor von Martin Männel (38) gezeigte Parade eine andere. Wie viel Luft nach oben noch besteht, zeigte sich an den ersten Spieltagen auch. Im Spiel mit Ball schleichen sich immer wieder Fehler ein, kommt der letzte Pass nicht an oder werden die falschen Entscheidungen getroffen.

Dass bei einer komplett neu zusammengewürfelten Mannschaft alle Automatismen nicht von Tag eins an greifen, sondern das Ganze vielmehr ein Prozess ist, werden sie im Lößnitztal nicht müde zu betonen.

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FC Erzgebirge Aue Kommt noch ein neuer Spieler? So plant Erzgebirge Aue am Deadline Day

Bär: "Wir müssen dahin kommen, die Räume, die wir bekommen, die Situationen, die wir kreieren, vernünftig auszuspielen. Gleichzeitig müssen wir hinten so sicher wie möglich stehen."

Er lässt auch in der Regionalliga seine Muskeln spielen: Marcel Bär (34).
Er lässt auch in der Regionalliga seine Muskeln spielen: Marcel Bär (34).  © picture point/Sven Sonntag

Aue-Coach Shubitidze: "Waren sehr schwierige Wochen, mit sehr vielen anstrengenden Spielen"

Die letzten Wochen haben dem kleinen Kader viel Kraft gekostet, weiß Aue-Trainer Khvicha Shubitidze (52).
Die letzten Wochen haben dem kleinen Kader viel Kraft gekostet, weiß Aue-Trainer Khvicha Shubitidze (52).  © picture point/Sven Sonntag

14 von 21 möglichen Zählern stehen vor dem Sachsenpokal-Wochenende, an dem der Schacht am Sonnabend (16 Uhr) bei Landesklassisten VfB Weißwasser gefordert ist, zu Buche.

Kein Selbstverständnis, wie Cheftrainer Khvicha Shubitidze (52) untermauert hat: "Das waren sehr schwierige Wochen, mit sehr vielen anstrengenden Spielen, die unseren kleinen Kader sehr viel Kraft gekostet haben."

Die Ausfälle von Jonas Kehl (25, Sprunggelenk) und Chadi Ramadan (23, Bänderverletzung) hatten seine Optionen eingeschränkt, hinzu kam die Schulterverletzung bei Max Uhlig (19), der wieder mittrainiert, bei dem aber noch offen ist, ob er am Wochenende bereits hält oder - was wahrscheinlicher ist - die Nummer drei Theo Kretschmer zwischen den Pfosten steht.

Titelfoto: Bildmontage: Picture Point/Sven Sonntag (2)

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