"Ich glaube die ganze Liga ist auf ihn fixiert": Aue-Coach Shubi erklärt den Bär-Effekt und kündigt Wechsel an

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Aue - "Ich brauche frische Leute", erklärte Khvicha Shubitidze (51) vom FC Erzgebirge Aue seine beiden Wechsel in der Startelf gegen den BFC Dynamo. Chadi Ramadan (23) und Willi Kamm (23) waren für Simon Skarlatidis (35) und Tim Maciejewski (25) gestartet. Es war die erste Veränderung in der Startelf seit Saisonbeginn und rein der Englischen Woche geschuldet, wie "Shubi" bestätigte.

Aue-Spieler Marcel Bär (34) jubelt nach seinem Treffer gegen Altglienicke.
Aue-Spieler Marcel Bär (34) jubelt nach seinem Treffer gegen Altglienicke.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Das diente rein der Belastungssteuerung. Ich behalte es zwar noch für mich, aber wir werden gegen den BFC Preussen anders agieren. Ich brauche auch da wieder frische Leute, die 100 Prozent bringen. Wenn einzelne Jungs müde sind, muss man ihnen halt mal nur 30 statt 90 Minuten bringen", so der Veilchen-Coach.

Zumal die Rotation einen doppelten Effekt hatte. Gerade Ramadan lief den Gegner viel an, spulte auf der Bahn Meter ab, ging in die Tiefe und powerte sich und die Gegenspieler aus.

Als Shubitidze dann nachlegte, war das letzendlich die treibende Kraft für den ersten Heimsieg gegen BFC Dynamo.

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FC Erzgebirge Aue Maciejewski verwandelt Schacht in der 90. Minute in ein Tollhaus! Aue ringt BFC Dynamo nieder

Kapitän Marcel Bär (34), der bislang weniger als Vollstrecker, dafür umso mehr als Vorlagengeber und Inititator in Erscheinung getreten ist, legte auf Skarlatidis, der in Bedrängnis den Ball behauptete und Maciejewski mitnahm, der dann in der 90. Minute für Ekstase pur sorgte.

Aue-Coach Shubitidze: "Wir haben alles richtig gemacht"

Aue-Coach Khvicha Shubitidze (51) freut sich über die breite Offensive.
Aue-Coach Khvicha Shubitidze (51) freut sich über die breite Offensive.  © picture point/Sven Sonntag

"Wir haben alles richtig gemacht - goldenes Händchen", scherzte Shubitidze. Er freut sich auch darüber, dass Aue in der Offensive wesentlich breiter aufgestellt ist, als es vielleicht vor der Saison den Anschein hatte. Da fokussierte sich alles auf Bär.

Aber denkste! Acht Tore hat der Schacht bislang erzielt, davon Bär eins per Strafstoß. Die restlichen sieben Treffer verteilen sich auf Maciejewski und Patrick Kapp (29, jeweils zwei) sowie Linus Queißer (22), Devin Angleberger (23) und das Eigentor des Altglienickers Lennart Czyborra (27).

Schubitidze: "Ich glaube, die ganze Liga ist auf ihn fixiert und es treffen plötzlich andere. Jetzt warte ich sehr auf den Moment, wo auch die anderen vom Gegner wahrgenommen werden und dann Bär trifft."

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Wohl dem Klub, der diese Auswahl hat.

Titelfoto: Bildmontage: Picture Point/Sven Sonntag, Picture Point/Gabor Krieg

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