Aue-Bad Schlema - Erzgebirge Aue muss den nächsten Personalknall wegstecken! Thomas Romeyke, seit vielen Jahren als Mannschaftsbetreuer und Busfahrer die treue Seele des Vereins, hat nach TAG24-Infos am Donnerstag bei den Veilchen gekündigt.
Demnach sind die Beweggründe ähnlich gelagert wie bei Erik Majetschak (26). Fehlende Wertschätzung, eine Vereinsführung, die sich nicht im Ansatz darum bemüht, altgediente und verdienstvolle Mitarbeiter zu halten.
All die Zeit habe es keinen interessiert, wie Romeyke die Doppelfunktion gewuppt bekam. Auch fehlende Kommunikation seitens der Vereinsführung und der aktuellen sportlichen Leitung werden von gut informierten Kreisen als Mitursachen genannt.
Romeyke war seit 22 Jahren für den Kumpelverein in unterschiedlichen Funktionen tätig, zuerst im Ehrenamt und ab 2015 auf Betreiben des damaligen Nachwuchschefs Carsten Müller im Hauptamt als organisatorischer Leiter im NLZ.
Ab 2016 arbeitete er parallel mit für die Profiabteilung, wo er Kultbetreuer Bernd "Zimbo" Zimmermann unterstützte.
Seit der Saison 2019/20 Teambetreuer
Mit der Saison 2019/20, als die Veilchen unter Präsident Helge Leonhardt (67) mit Coach Dirk Schuster (58) ein top aufgestellter Zweitligist waren, übernahm Romeyke vollumfänglich die Teambetreuung der Aue-Profis, die er zudem als Busfahrer durch die Lande oder ins Trainingslager, wie ins polnische Opalenica, chauffierte.
Ein Fulltime-Job, den die treue Vereinsseele immer mit viel Hingabe und Detailversessenheit, aber immer auch mit einem Lächeln auf den Lippen erledigte. Wer Romeyke bei der Arbeit erlebt hat, fragt sich, ob der Kumpelverein eigentlich mit dem Klammerbeutel gepudert ist, solche Mitarbeiter ziehen zu lassen und nicht mal den Versuch zu unternehmen, sie zu halten.
Einmal mehr bestätigen sich die Worte von Erik Majetschak, die dieser bei seiner Verabschiedung via Instagram tätigte: "Bekommt es wieder hin, die Kumpelwerte zu leben, und arbeitet nicht an allen Ecken und Enden gegeneinander."