Maciejewski-Doppelpack gegen Ex-Klub: Aue bleibt RWE und CFC auf den Fersen

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Aue - Erzgebirge Aue hat nach den Freitagabend-Siegen des Spitzenduos Rot-Weiß Erfurt und Chemnitzer FC am Sonnabendnachmittag nachgezogen und sein Heimspiel gegen den FSV Luckenwalde mit 2:1 (1:1) gewonnen. Bedanken können sie sich im Lößnitztal dafür bei Doppelpacker Tim Maciejewski und Jubilar Martin Männel.

Frühe Führung: Die Aue-Spieler jubeln nach dem 1:0 durch Tim Maciejewski (M.).
Frühe Führung: Die Aue-Spieler jubeln nach dem 1:0 durch Tim Maciejewski (M.).  © Sven Sonntag/Picture Point/

Die Veilchen hatten sich einen guten Matchplan zurechtgelegt und liefen Luckenwalde bei deren Spielaufbau hoch an, sodass die Brandenburger überhaupt nicht zum Luftholen kamen und völlig hinten eingeschnürt wurden.

Befreiungsschläge landeten sofort wieder bei den Hausherren, die mit einer extremen Dominanz auftraten und die frühe Führung durch Tim Maciejewski (6.) erzwangen. Nach Eckball von Nils Lihsek hatte Stylianos Kokovas (9.) den zweiten Treffer auf dem Kopf. Der Gegner rettete auf der Linie.

Spielt Aue die Strafraumszenen mit letzter Konsequenz zu Ende, hätte es nach einer Viertelstunde schon gut und gerne 3:0 stehen können, so einseitig war die Partie.

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Mit Sicherheit wird Cheftrainer Khvicha Shubitidze genau diese Nachlässigkeit im Nachgang seinen Jungs ankreiden, denn nicht jeder Gegner gestattet derart viel, wie es die Luckenwalder taten.

Abgesehen davon, dass man damit einen angezählten Vorletzten wieder ins Spiel hineinhalf, statt ihn frühzeitig auf die Bretter zu schicken. Und so kam es. Männel konnte den Einschlag gegen Felix Pilger noch verhindern, war allerdings beim Nachschuss von Julian Mätzke (28.) machtlos.

Daumen hoch! Dank Aue-Keeper Martin Männel können die Veilchen drei Punkte mitnehmen.
Daumen hoch! Dank Aue-Keeper Martin Männel können die Veilchen drei Punkte mitnehmen.  © IMAGO/Frank Kruczynski

Doppelpack! Aue-Spieler Tim Maciejewski macht den Sack zu

Aue-Spieler Tim Maciejewski jubelt nach seinem 2:1-Treffer.
Aue-Spieler Tim Maciejewski jubelt nach seinem 2:1-Treffer.  © Sven Sonntag/Picture Point/

Ein Treffer völlig aus dem Nichts - und Gift fürs Auer Spiel. Denn im Gegensatz zur Anfangsphase sortierten sich die Gäste jetzt defensiv wesentlich besser und boten wenig Räume. Allerdings trug der Schacht das ganze vermehrt sehr schlampig vor, sodass die Halbzeitpause genau zur rechten Zeit kam.

Die Schubitidze-Elf zeigte sich nach dem Seitenwechsel wieder zielstrebiger und ging durch Maciejewski (48.) erneut früh in Führung.

Der Ketchupflaschen-Effekt war das immernoch nicht, obwohl der Spielverlauf ein Spiegelbild der Anfangsphase war. Eine der Chancen für Linus Queißer (50.) oder Marcel Bär (53./56.) hätte sitzen müssen, alleine, um etwas fürs Torverhältnis und das eigene Nervenkostüm zu tun. Denn unstrittig war es ein hochverdienter Sieg.

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Am Ende hätten aber alle ganz dumm aus der Wäsche geschaut, wenn Männel nicht in der Nachspielzeit Kopf und Kragen riskiert und den Sieg mit einer bockstarken Parade festhält.

Maciejeweski-Doppelpack gegen den Ex-Klub und ein bockstarker Männel, der in seinem 600. Pflichtspiel für Lila-Weiß einmal mehr seine Klasse unter Beweis stellte - solche Geschichten schreibt auch nur der Fußball.

Titelfoto: Sven Sonntag/Picture Point/

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