Magdeburg - Die Offensive des 1. FC Magdeburg funktioniert aktuell gut, trotzdem gibt es auch Bereiche, in denen sich das Team von Petrik Sander (65) noch verbessern muss. Dazu gehört die Effizienz.
Denn zur ganzen Wahrheit der aktuell gut funktionierenden Offensive gehört auch: Knapp vier Prozent ihrer Torschüsse gehen ans Aluminium. Insgesamt gaben die Elbestädter in dieser Saison 379 Schüsse auf das gegnerische Gehäuse ab, Bestwert in der 2. Liga. Von diesen Abschlüssen prallten 13 entweder an Latte oder Pfosten. Mit Hannover sind sie damit die Mannschaft, die in dieser unrühmlichen Statistik ganz vorne stehen.
Gegen Schalke scheiterten Falko Michel (25) und Mateusz Zukowski (24) am Aluminium, ein Spiel vorher küsste der Ball nach einem Freistoß von Baris Atik (31) die Latte. Alles Szenen, bei denen die Spiele in eine durchaus andere Richtung hätten gehen können.
Zu solchen Aluminium-Treffern gehört immer eine Portion Pech. Auch das ist Abstiegskampf, sich dieses Glück durch Willen zu erarbeiten. Und das versucht der 1. FC Magdeburg, vor allem durch Torjäger Mateusz Zukowski, der immer besser in Form kommt.
Auch Petrik Sander fordert diese Leidenschaft von seinem Team. Nur dann ist ein Heimsieg gegen einen Gegner, der sich aktuell im Aufwind befindet, möglich. Früher oder später, davon sind die Verantwortlichen überzeugt, wird sich der FCM belohnen und das Alu-Pech überwinden. Vielleicht schon gegen den KSC.
Mit dem kommenden Gegner aus Baden-Württemberg trifft der FCM auf eine Mannschaft, die bislang erst 272 Schüsse aufs gegnerische Tor abgegeben hat. Mit diesem Wert befindet sich die Mannschaft von Christian Eichner (43) auf Platz 17.