Ein Spieltag vor Schluss: Das braucht der FCM für den Klassenerhalt
Magdeburg - Eine lange Saison neigt sich dem Ende zu und noch immer ist nicht geklärt, wie es mit dem 1. FC Magdeburg in der nächsten Saison weitergeht. Die Elbestädter haben noch ein Spiel Zeit, um den Verbleib in Liga zwei festzumachen, und die Formkurve spricht ganz klar für sie.
Die gute Nachricht für alle Klubfans: Ihre Blau-Weißen können rechnerisch nicht mehr direkt absteigen. Durch den 3:1-Sieg in Kiel und die Niederlage von Fürth in Berlin (1:2) könnte der FCM "nur" noch auf Tabellenplatz 16 rutschen. Das wiederum würde die Relegation bedeuten - ein Szenario, das Petrik Sander und sein Team gerne umgehen würden.
Die Ausgangslage und die aktuelle Form spricht klar für die Magdeburger. Nach dem wichtigen Auswärtssieg am vergangenen Wochenende war die Erleichterung über diese drei Punkte auch bei Alexander Nollenberger zu spüren, der nach der Partie sagte: "Es fühlt sich wie kurz vor dem Gipfel an."
Für diesen letzten Anstieg zum Gipfel braucht es allerdings noch mindestens ein Spiel. Am Wochenende geht es für den 1. FC Magdeburg zu Hause gegen Kaiserslautern. Ein Gegner, mit dem sie in der Hinrunde gute Erfahrungen machen konnten - schließlich gewann der FCM auf dem Betze mit 3:2.
Das braucht der 1. FC Magdeburg für den Klassenerhalt
Die Elbestädter stehen in der Tabelle aktuell auf Platz zwölf und haben mit 39 Punkten nicht nur drei Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz, sondern damit auch die beste Ausgangslage von allen noch abstiegsgefährdeten Mannschaften. Unter ihnen stehen Dresden (38 P.), Braunschweig und Düsseldorf (beide 37 P.), Bielefeld (36 P.) und Fürth (34 P.).
Das "einfachste" Szenario zu Beginn: Sollten die Magdeburger in ihrem Heimspiel mindestens einen Punkt holen, dann sind die Parallelspiele völlig egal und der Klassenerhalt wäre geschafft. Knifflig wird es erst, wenn der FCM im Duell mit Kaiserslautern am Ende mit null Punkten dastehen würde. Dann nämlich wäre man auf Schützenhilfe angewiesen.
Dresden trifft zu Hause auf Kiel, Braunschweig muss auswärts auf Schalke ran, Fürth und Düsseldorf treffen sich im direkten Duell im Sportpark Ronhof und Bielefeld duelliert sich auf der Alm mit Hertha BSC.
Sollten alle Mannschaften unterhalb des FCM und Düsseldorf gegen Fürth gewinnen, stünde Magdeburg, bei eigener Niederlage, auf Platz 16. Sollte auch nur eines dieser Teams nicht gewinnen, wäre der Klassenerhalt für Magdeburg geschafft.
Passend zum kommenden Gegner des 1. FC Magdeburg müsste es also schon mit dem Teufel zugehen, sollten die Elbestädter am Ende des Spieltages auf Platz 16 landen. Für die Mannschaft von Petrik Sander wird es nur eine Aufgabe geben: mindestens einen Zähler gegen Kaiserslautern holen.
Titelfoto: Philipp Szyza/dpa
